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	<title>Hackblog &#187; Na sowas</title>
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		<title>Betrifft: Hamsteraffäre</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Na sowas]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mädchen bringt einen Hamster in die Schule, die Lehrerin schickt sie nach Hause &#8211; und dann geht es erst richtig los. &#160; Am nächsten Tag wurde es erst richtig perfide. Die Mitschüler sollten Aufsätze über die vermeintliche Tierquälerei Carinas schreiben. Nach dem Wochenende musste die Zehnjährige sich neben die Lehrerin setzen und das Tribunal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mädchen bringt einen Hamster in die Schule, die Lehrerin schickt sie nach Hause &#8211; 
<a  href="http://www.sat1nrw.de/Aktuell/Hamsteraffaere-von-Dortmund/42d4620/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.sat1nrw.de/Aktuell/Hamsteraffaere-von-Dortmund/42d4620/');" >und dann geht es erst richtig los</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>
<a  href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/zehnjaehrige-dortmunderin-wegen-hamster-aus-schule-gemobbt-id6051815.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.derwesten.de/staedte/dortmund/zehnjaehrige-dortmunderin-wegen-hamster-aus-schule-gemobbt-id6051815.html');" >Am nächsten Tag wurde es erst richtig perfide. Die Mitschüler sollten Aufsätze über die vermeintliche Tierquälerei Carinas schreiben. Nach dem Wochenende musste die Zehnjährige sich neben die Lehrerin setzen und das Tribunal öffentlicher Denunzierung ertragen. Pädagogik wie im Mittelalter. Nein, nach diesen seelischen Grausamkeiten wollte das Kind nicht länger zu dieser Schule gehen.</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>
<a  href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/schueler-stellen-sich-in-hamster-affaere-von-dortmund-hinter-lehrerin-id6074765.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/www.derwesten.de/staedte/dortmund/schueler-stellen-sich-in-hamster-affaere-von-dortmund-hinter-lehrerin-id6074765.html');" >In der &#8220;Hamster-Affäre&#8221; an der Johann-Gutenberg-Realschule in Dortmund stärken die Schüler jetzt der beschuldigten Lehrerin den Rücken. Sie sammeln Unterschriften und veranstalteten einen Sitzstreik für sie. Die Schilderungen der angeblich gemobbten Mitschülerin weisen sie zurück.</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Lehrerin, ich kann Ihr Mitgefühl für den Hamster nachvollziehen und es war richtig, den Kindern zu vermitteln, dass es falsch ist, das kleine Tier so zu behandeln, wie Carina es getan hat. Es war sinnvoll, den rücksichtsvollen Umgang mit Haustieren im Unterricht zu thematisieren. Aber war es in Ordnung, eine Zehnjährige unbegleitet nach Hause zu schicken ohne ihre Eltern zu informieren, zumal sie sich in der Umgebung nicht auskannte?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Carina, Du hattest Angst und du hast dich nicht gut gefühlt, weil die Lehrerin dich vor der ganzen Klasse kritisiert hat, das war schlimm. Aber du hast trotzdem ganz allein den Nachhauseweg geschafft, das ist eine große Leistung. Es ist nicht leicht, wenn man die Neue an der Schule ist und ich kann verstehen, dass du ein Tier haben möchtest. Ein Hamster ist unterhaltsam und niedlich. Das ist sein Verhängnis, denn er ist nicht dafür gemacht, in einem kleinen Käfig in deinem Zimmer zu leben und schon gar nicht dafür, in einen Plastikball gesteckt und durch die Gegend getragen zu werden. Und wenn die Lehrerin „Das halte ich für keine gute Idee!“ sagt, dann meint sie nein – aber ich denke, das weißt du auch selbst, oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Eltern und lieber Patenonkel von Carina, in der Welt passieren viele Sachen und viele Leute stehen gern mal im Mittelpunkt. Wenn Sie es trotzdem schaffen, mit einer solchen Geschichte in die Medien zu kommen, dann spricht das weder für die Medien noch für Sie. Nutzen Sie Ihre Zeit doch anders. Sprechen Sie vorher mit den Lehrern des Kindes und hören Sie sich deren Version der Geschehnisse an. Informieren Sie sich zum Beispiel über Haustiere und deren Bedürfnisse. Ein bisschen Information habe ich hier schon für Sie: Tiere sind kein Spielzeug. Hamster eignen sich nicht fürs Kinderzimmer. Sie sind scheu, sie sind Einzelgänger, sie sind nachtaktiv &#8211; und wenn man die lustigen bunten Plastikkugeln („Raceballs“) tausendfach in Zoogeschäften kaufen kann, macht das die Dinger nicht weniger tierquälerisch. Das hätten Sie wissen können, nicht wahr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Mitschüler von Carina, ich finde euch sehr mutig. Jedenfalls diejenigen, die den kleinen Attila nichts als Fußball behandelt haben. Erwachsene haben die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, manchmal können sie so einiges von euch lernen. Vielleicht schlagt ihr den Umgang mit den Medien als nächstes Unterrichtsthema vor. Ihr könntet Zum Beispiel die verschiedenen Berichte über die „Hamsteraffäre“ sammeln und mit dem vergleichen, wie ihr sie selbst erlebt habt, was meint ihr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Schulaufsicht, Sie haben die Aufsicht über die Schulen und nicht die Aufsicht über diplomierte Erbsenzähler, also runter von den Stelzen. Angesichts Ihres mangelnden Geschicks auf diesem Feld, wie wäre es da mit einem vorbehaltlosen Besuch eines Kommunikationsseminars? Und vorher ein Tanzworkshop zum lockern der&#8230; Muskeln?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe „zu-viel-Terz-um-einen-Hamster“-Kommentatoren: möget ihr im nächsten Leben als Hamster auf die Welt kommen und in einem Käfig im Kinderzimmer landen. Oder in einem lustigen, bunten Raceball. Dann reden wir noch mal über den Senf, den ihr abgegeben habt. Aber halt – das könnt ihr dann ja gar nicht, gell?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Journalisten: mehr Recherche, mehr Recherche, mehr Recherche.</p>
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		<title>Lob und Preis</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2010/12/15/lob-und-preis-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 09:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mir passiert]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>
		<category><![CDATA[So etwas wie ein Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[der Texterin und Sängerin dieses sensationell-gigantomanischen Liedgutes ! Meiner Mutter hätte ich das allerdings nicht vorspielen sollen, die denkt jetzt, wir schockieren gern den Förster und holen uns eine Erkältung nach der anderen&#8230; Ich: &#8220;Mutter, datt is&#8217; EIN LIED!&#8221; Muttern: &#8220;Aber wie kommt die Frau denn auf die Idee?!&#8221; Ich: &#8220;Naja&#8230; äh&#8230;&#8221; Muttern: &#8220;Und warm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der Texterin und Sängerin 
<a  href="http://soundcloud.com/ingeborch/inge-all-the-way" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/external/soundcloud.com/ingeborch/inge-all-the-way');" >dieses sensationell-gigantomanischen Liedgutes</a> !</p>
<p>Meiner Mutter hätte ich das allerdings nicht vorspielen sollen, die denkt jetzt, wir schockieren gern den Förster und holen uns eine Erkältung nach der anderen&#8230;</p>
<div><strong>Ich: </strong>&#8220;Mutter, datt is&#8217; EIN LIED!&#8221;</div>
<div><strong>Muttern:</strong> &#8220;Aber wie kommt  die Frau denn auf die Idee?!&#8221;</div>
<div><strong>Ich:</strong> &#8220;Naja&#8230; äh&#8230;&#8221;</div>
<div><strong>Muttern:</strong> &#8220;Und warm genuch anziehn tuste  dich aunich!&#8221;</div>
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		<title>Warum Koch wirklich zurück getreten ist</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2010/05/25/warum-koch-wirklich-zuruck-getreten-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 12:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knallköppe]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Roland Koch galt bisher als ein ehrlicher Mann. Ich lege außerordentlich großen Wert darauf, dass jedenfalls die, die versuchen, fair zu sein, nie zu einem anderen Urteil kommen, sonst werde ich mich jedenfalls in der Politik nicht weiter befassen.&#8221; Dies sagte Herr Koch am 14.01.2000, als er bekannt geben musste, dass die hessische CDU über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Roland Koch galt bisher als ein ehrlicher Mann. Ich lege  außerordentlich großen Wert darauf, dass jedenfalls die, die versuchen,  fair zu sein, nie zu einem anderen Urteil kommen, sonst werde ich mich  jedenfalls in der Politik nicht weiter befassen.&#8221;</p>
<p>Dies sagte Herr Koch am 14.01.2000, als er bekannt geben musste, dass die hessische CDU über viele Jahre in der Schweiz eine millionenschwere schwarze Kasse unterhalten hatte. Sein heute verkündeter Rücktritt sollte also nicht verwundern. Ich bin nur überrascht, dass die fair zu sein Versuchenden zehn Jahre gebraucht haben.</p>
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		<title>Liebe P***bank,</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/09/18/liebe-pbank/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knallköppe]]></category>
		<category><![CDATA[Mir passiert]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[du bist einfach zu doof. Echt jetzt. Mal sehen&#8230; wie erkläre ich es dir so, dass auch du es verstehst&#8230; also&#8230; ich gebe dir mein Geld, damit du es für mich aufbewahrst. Trotzdem bleibt es mein Geld. Wenn ich es wieder haben will, dann darf ich das, dann musst du es sofort rausrücken. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>du bist einfach zu doof. Echt jetzt.</p>
<p>Mal sehen&#8230; wie erkläre ich es dir so, dass auch du es verstehst&#8230; also&#8230; ich gebe dir mein Geld, damit du es für mich aufbewahrst. Trotzdem bleibt es mein Geld. Wenn ich es wieder haben will, dann darf ich das, dann musst du es sofort rausrücken. Es ist nämlich meins. Meins, meins, meins!</p>
<p>Vor gar nicht allzu langer Zeit <del datetime="2009-09-18T09:28:11+00:00">da lebte eine Biene namens Maja</del> hast du dich schon mal geweigert, mir mein Geld zu geben, das ich bei dir auf einem Sparbuch geparkt hatte. Wochenlang kam ich da nicht dran. Weißt du noch, was ich gemacht habe, obwohl du mir einen maschinell erstellten (das kommt also häufiger vor, ne!) zerknirschten Brief geschrieben hast? Genau. Krötenwanderung. Andere Banken haben auch schöne Tagesgeldkonten.</p>
<p>Heute hast du meine EC-Karte eingezogen. Da nutzt es auch nichts, wenn dein Automat den Knigge beherrscht: &#8220;Ihre Karte wird hiermit eingezogen. Vielen Dank, Ihre P***bank.&#8221; Die Kollegen in der Filiale weigerten sich, mir mein Geld ohne EC-Karte und &#8220;nur&#8221; mit Personalausweis zu geben, obwohl die im Call-Center meinten, sie müssten das tun.</p>
<p>Liebe P***bank, ich bin richtig stinkig auf dich. Stell dir mal vor, es wäre anders herum. Stell dir vor, ich hätte einen Kredit bei dir laufen und würde dir dein Geld nicht zurückzahlen. Einfach so, weil ich zu doof bin, eine Überweisung zu tätigen. Was würdest du dann machen? Genau. Tritt und tschüss.</p>
<p>Nein, ich glaube nicht, dass meine Wut abflaut, wenn du mir dafür eine neue Karte schickst und großzügig, wie du nun mal bist, nur die Hälfte der dafür üblichen Gebühren berechnest. Wir haben Wochenende, der Kühlschrank ist leer, die Katzen brauchen auch was zu futtern und EIGENTLICH WOLLTE ICH ZU DIESEM MÖBELHAUS, UM VIELE HÜBSCHE SACHEN ZU KAUFEN. Das geht aber schlecht mit nur 17 Cent im Portemonnaie. Wollte dein Call-Center-Agent sich lustig machen, als er meinte, ich solle doch statt bar mit Karte zahlen? Mit WELCHER KARTE, DU DOOFI?! </p>
<p>Jetzt stiefele ich also zur anderen Bank am Ende der Stadt und hole da Geld. Für zum Beispiel nicht ganz so unwichtige Dinge wie Lampen. Und eine Matratze. Denn die rückt mein Geld mit Sicherheit wieder raus!</p>
<p><img src="http://www.hackblog.de/wp-content/uploads/2009/09/smileyangry.jpeg" alt="smileyangry" title="smileyangry" width="88" height="91" class="alignnone size-full wp-image-1968" /><br />
Syberia</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 10 goldenen Regeln des Versandens</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/08/21/die-10-goldenen-regeln-des-versandens/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 21:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Beantworte grundsätzlich keine E-Mails. 2. Wenn du doch eine E-Mail beantwortest, dann schreibe nur, dass du die Mail so bald wie möglich beantworten wirst. 3. Vergiss diesen Vorsatz sofort wieder. 4. Wechsle deine Projektleiter häufiger als deine Unterwäsche (&#8220;Ja &#8211; kein Wunder, dass Sie keine Antwort bekommen haben, das Projekt betreut doch jetzt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Beantworte grundsätzlich keine E-Mails.</p>
<p>2. Wenn du doch eine E-Mail beantwortest, dann schreibe nur, dass du die Mail so bald wie möglich beantworten wirst.</p>
<p>3. Vergiss diesen Vorsatz sofort wieder.</p>
<p>4. Wechsle deine Projektleiter häufiger als deine Unterwäsche (&#8220;Ja &#8211; kein Wunder, dass Sie keine Antwort bekommen haben, das Projekt betreut doch jetzt die Frau Sondermann!&#8221;)</p>
<p>5. Gehe nicht ans Telefon und lass deine Sekretärin/Kollegen/den Schülerpraktikanten ausrichten, es sei generell nicht möglich eine Nachricht zu hinterlassen, da dies den Leitlinien der Firma widerspräche.</p>
<p>6. Beraume viele, viele Meetings an, zu denen etliche Leute weite Reisen antreten müssen. Ignoriere die Fragen und Vorschläge, die dir vorab geschickt werden (Regeln Nr. 1 und 5!) und beginne jedes Mal von vorne mit deinen Mitarbeitern stundenlang darüber zu diskutieren, was du eigentlich willst. Komme immer zu dem Schluss, dass man offensichtlich noch viel zu klären habe. Bei einem neuen Meeting. Dessen Zeitpunkt man noch festlegen müsse. Irgendwann. Per Mail. Oder Telefon.</p>
<p>7. Wechsle dein Team noch häufiger als deine Projektleiter. Vier Mal innerhalb eines Jahres gilt als passabler Durchschnitt (&#8220;Aber das müssen Sie doch jetzt an die Larifari-Abteilung adressieren! Nein, nicht mehr schriftlich, nur noch als Mail! Frau Sondermann? Welche Frau Sondermann?&#8221;)</p>
<p>8. Ziehe zu jedem Meeting einen Mitarbeiter hinzu, der gänzlich neu in das Projekt einsteigt und erkläre ihm während dieses Treffens das Projekt, seine Aufgabe und seine Befugnisse. Diskutiere anschließend mit dem übrigen Team detailliert darüber.</p>
<p>9. Ignoriere Einschreibebriefe und wenn du doch auf einen solchen Brief antwortest, dann lass deinen Assistenten eine nichts sagende Antwort schreiben. Warte aber damit mindestens ein paar Wochen.</p>
<p>10. Wenn der Geschäftspartner/Kunde/Berater/sonstige Blödmann schließlich genervt aufgibt, nichts mehr mit dir zu tun haben möchte und seinerseits die 10 goldenen Regeln zu befolgen beginnt, nenne ihn unprofessionell und nicht belastbar.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volltreffer</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/07/12/volltreffer/</link>
		<comments>http://www.hackblog.de/2009/07/12/volltreffer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 21:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mir passiert]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr A. und ich sitzen im Restaurant, warten auf unser Essen und beobachten die Leute. Schräg vor uns sitzt ein Paar, das nicht wie eines wirkt, beide Mitte fünfzig, beide je ein Glas Wasser und ein Glas Rotwein vor sich. Er hat einen schwarzen Rollkragenpullover unter einem beigen Sakko an, sie einen rosa Chanelblazer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr A. und ich sitzen im Restaurant, warten auf unser Essen und beobachten die Leute. Schräg vor uns sitzt ein Paar, das nicht wie eines wirkt, beide Mitte fünfzig, beide je ein Glas Wasser und ein Glas Rotwein vor sich. Er hat einen schwarzen Rollkragenpullover unter einem beigen Sakko an, sie einen rosa Chanelblazer und eine enge weiße Jeans. Ihre Nägel sind exakt in der Farbe des großen runden Steins lackiert, den sie an einem Ring auf dem Mittelfinger trägt. Kein sonstiger Schmuck. Er sagt nicht viel, lässt den Blick schweifen, wenn sie nicht zu ihm hinsieht und hat eine tiefe Falte zwischen den Brauen. Beide geben sich oberhalb der Tischplatte cool und entspannt, spielen aber unter dem Tisch nervös mit ihren Fingern. Ab und zu schenkt er ihr Wasser nach, nickt oder rückt die Gewürzstreuer wieder zurecht.</p>
<p>Ich sage zu Herrn A.: &#8220;Die haben sich im Internet kennen gelernt. Erstes Treffen. Beide wussten auf den ersten Blick, da wird nichts draus, sind aber zu höflich, um gleich wieder zu gehen und essen erst noch ihr Rumpsteak mit Kräuterbutter. Sie ist leicht maso und sucht männliche Bewunderung. Er ist Single, sucht was zum Angeben, das unkompliziert ist, gerne fickt und ihn bei seinen Bekannten auf Weinseminaren und Golfturnieren nicht komplett blamiert. Er ist Marketingleiter in Mainz oder Wiesbaden, fährt einen schwarzen Audi. Sie hat sich während ihres abgebrochenen Kunstgeschichtestudiums einen reichen Mann geangelt und denkt immer häufiger über ein Gesichtslifting nach. Sie macht Power-Yoga und Qui Gong. Ihr Mann hat ihr einen kleinen Laden für irgendeinen esoterischen Quatsch eingerichtet, damit er in Ruhe seine zwanzigjährige Freundin vögeln kann. Sie fährt einen silbernen SUV und kassiert jede Woche mindestens ein Ticket fürs Falschparken in der Goethestraße.&#8221;</p>
<p>Wir verlassen zeitgleich mit den beiden das Restaurant (sie hatten beide Rumpsteak). Sie schütteln sich zum Abschied die Hand, er behauptet, er werde sie anrufen, steigt in einen schwarzen Audi mit Mainzer Kennzeichen. Sie geht zu einem weißen Königsteiner SUV. Ein paar Kilometer weiter sehen wir sie wieder, als sie vor einer &#8220;Boutique für Heil- und Halbedelsteine&#8221; parkt. Im Rückspiegel sehe ich noch, wie sie den Laden aufschließt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn der Vater mit der Tochter unterwegs ist</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/05/04/wenn-der-vater-mit-der-tochter-unterwegs-ist/</link>
		<comments>http://www.hackblog.de/2009/05/04/wenn-der-vater-mit-der-tochter-unterwegs-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 17:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[1 Vor dem Edeka steht eine Hüpfburg, daneben ein Bratwurststand, vor dem sich der Mann sofort auf den Boden wirft und mit den Fäusten auf den Boden trommelt, bis er auch eine bekommt. (Wann hat sich das eigentlich eingeschlichen, dass der Mann jedesmal ein Leckerli erhält, wenn er mit einkaufen geht?!) Anna-Sophie hüpft glücklich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1</strong></p>
<p>Vor dem Edeka steht eine Hüpfburg, daneben ein Bratwurststand, vor dem sich der Mann sofort auf den Boden wirft und mit den Fäusten auf den Boden trommelt, bis er auch eine bekommt. (Wann hat sich das eigentlich eingeschlichen, dass der Mann jedesmal ein Leckerli erhält, wenn er mit einkaufen geht?!)</p>
<p>Anna-Sophie hüpft glücklich auf den Luftkissen herum, als ihr Vater beschließt, es sei jetzt an der Zeit zu gehen.</p>
<p><strong>Vater: </strong>Anna-Sophie, wir gehen jetzt.</p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> Nein.</p>
<p><strong>Vater:</strong> Anna-Sophie, das ist mein Ernst.</p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> Nein.</p>
<p><strong>Vater:</strong> Dann geht der Papa jetzt ohne dich!</p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> <em>*ignoriert den Vater und hüpft weiter*</em></p>
<p><strong>Vater:</strong> <em>*geht um die Ecke und versteckt sich für einige Minuten*</em></p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> <em>*hüpft weiter*</em></p>
<p><strong>Vater:</strong> <em>*lugt um die Ecke*</em></p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> <em>*hüpft weiter*</em></p>
<p><strong>Vater: </strong> Der Papa findet das nicht lieb von dir.</p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> <em>*hüpft weiter*</em></p>
<p><strong>Vater: </strong>Na gut. Der Papa trinkt noch was, aber dann gehen wir!</p>
<p><strong>Anna-Sophie:</strong> <em>*hüpft weiter*</em></p>
<p><em></p>
<p></em></p>
<p><em><br />
</em><br />
<strong>2</strong></p>
<p>Auf dem Bankenvorplatz findet ein Flohmarkt statt. An einem Tisch werden naturgetreu nachgebildete Pferde und Ponys aus Plastik angeboten.</p>
<p><strong>Vater:</strong> Lena-Nicole, komm jetzt weiter.</p>
<p><strong>Lena-Nicole:</strong> Ich will ein Pferd!</p>
<p><strong>Vater:</strong> Nein, wir gehen jetzt.</p>
<p><strong>Lena-Nicole: </strong><em>*wird handgreiflich*</em></p>
<p><strong>Vater: </strong>Lena-Nicole, hör sofort auf, den Papa zu hauen! Ich finde das nicht gut von dir, lass das!</p>
<p><strong>Lena-Nicole:</strong> Ich will aber ein Pferd!</p>
<p><strong>Vater:</strong> Nein!</p>
<p><strong>Lena-Nicole:</strong><em> *versetzt dem Vater einen Tritt*</em></p>
<p><strong>Vater:</strong> Umpf&#8230;</p>
<p><strong>Lena-Nicole:</strong> ICH WILL EIN PFERD!</p>
<p><strong>Vater: </strong>Na gut, na gut&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie die Spitzen von Eisbergen die aus dem Alzheimermeer herausragen</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/05/03/wie-spitzen-von-eisbergen-im-alzheimermeer/</link>
		<comments>http://www.hackblog.de/2009/05/03/wie-spitzen-von-eisbergen-im-alzheimermeer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 07:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mir passiert]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ein Freund Geburtstag und wir haben alle richtig schön Mist gebaut. Die einen haben vergessen, sein Geschenk von der Post abzuholen, für das wir zusammengelegt hatten. Schlimm genug. Aber der Mann und ich haben das übertroffen, indem wir die Verabredung gleich komplett vergessen haben. Gestern Abend, als wir zum kiesern gehen wollten, kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ein Freund Geburtstag und wir haben alle richtig schön Mist gebaut. Die einen haben vergessen, sein Geschenk von der Post abzuholen, für das wir zusammengelegt hatten. Schlimm genug. Aber der Mann und ich haben das übertroffen, indem wir die Verabredung gleich komplett vergessen haben. Gestern Abend, als wir zum kiesern gehen wollten, kam (zum Glück) ein Anruf, wo wir denn stecken würden.  Leider gibt es keinen Kuchen, den man noch schnell in 10 Minuten backen kann und selbstredend hatten sämtliche Bäcker ihr Läden bereits geschlossen. Wir haben dann Erdbeeren und Vanilleeis mitgebracht. Und sie vergessen zu essen.</p>
<p>Wider aller Gewohnheiten war der Abend dann auch  noch weit vor Mitternacht zu Ende, weil alle (außer mir natürlich) vor Müdigkeit schlapp gemacht haben.</p>
<p>Kein Kuchen, kein Geschenk, keine Kerzen, kein gar nix und das Essen kam vom Pizzadienst. Schlimmer geht&#8217;s nimmer. Das müssen Alterserscheinungen sein, anders kann ich mir das Desaster nicht erklären.</p>
<p>In einem Monat treffen wir uns wieder. Dann holen wir es nach. Nur ein kleiner Trost &#8211; und ich werde die Wohnung mit Zetteln zupflastern, damit wir es diesmal nicht vermasseln!</p>
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		<title>Ich hatte sie mir irgendwie anders vorgestellt&#8230;</title>
		<link>http://www.hackblog.de/2009/02/10/ich-hatte-sie-mir-irgendwie-anders-vorgestellt/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 08:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Na sowas]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vollständig eingerichtete, lichtdurchflutete Einbauküche mit großzügigen Arbeitsflächen und neuwertigen Elektrogeräten (Herd &#8211; Spülmaschine &#8211; Kühlschrank &#8211; Getrierschrank). Die Wohnung eignet sich ohne Weiteres auch für eine WG.&#8221; &#8220;Alle genannten Angaben zum Objekt beruhen auf den Angaben des Eigentümers. Irrtum vorbehalten.&#8221; Edit: Ja, das ist die ganze Küche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vollständig eingerichtete, lichtdurchflutete Einbauküche mit großzügigen Arbeitsflächen und neuwertigen Elektrogeräten (Herd &#8211; Spülmaschine &#8211; Kühlschrank &#8211; Getrierschrank). Die Wohnung eignet sich ohne Weiteres auch für eine WG.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.hackblog.de/wp-content/uploads/2009/02/kueche.jpg" alt="kueche" title="kueche" width="405" height="540" class="alignnone size-full wp-image-1705" /></p>
<p>&#8220;Alle genannten Angaben zum Objekt beruhen auf den Angaben des Eigentümers. Irrtum vorbehalten.&#8221;<br />
<em><br />
Edit: Ja, das ist die ganze Küche. </em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebe T*lkl*n*,</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 07:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Syberia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mir passiert]]></category>
		<category><![CDATA[Na sowas]]></category>
		<category><![CDATA[Treu&Glauben]]></category>

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		<description><![CDATA[du bist ja &#8216;ne ganz Raffinierte. Erst lockst du mich mit einem tollen Handy, einem dicken Scheck und null Gebühren für Anschluß, Versandkosten und Mindestumsatz. Dann schickst du mir zusammen mit dem neuen  Handy einen Vertrag fürs Festnetz zu, den sicher viele unterschreiben, weil sie nicht richtig aufpassen. Als nächstes flattert mir eine Rechnung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>du bist ja &#8216;ne ganz Raffinierte. Erst lockst du mich mit einem tollen Handy, einem dicken Scheck und null Gebühren für Anschluß, Versandkosten und Mindestumsatz. Dann schickst du mir zusammen mit dem neuen  Handy einen Vertrag fürs Festnetz zu, den sicher viele unterschreiben, weil sie nicht richtig aufpassen.</p>
<p>Als nächstes flattert mir eine Rechnung von dir ins Haus, du möchtest 30 Euro für die Anschlußgebühren von mir haben. Not amused rufe ich bei dir an und nach nur kurzer Zeit (14 Cent pro Minute) gelingt es mir, deine Warteschleife zu überwinden, mit der du dir die Kunden mittels Automaten vom Hals hältst. Die freundliche Roboterstimme teilt mir mit, ich müsse dir erst von meinem neuen Handy aus eine SMS (59 Cent) schreiben. Erst wenn dich diese SMS erreicht hat, dann wird die Anschlußgebühr einem mit der nächsten Rechnung wieder gutgeschrieben.</p>
<p>Vielleicht aber auch nicht. Erst muss ich bezahlen, denn in den meisten Fällen überschneiden sich Rechnung und Gutschrift. Und wenn man nicht wie ein Schießhund aufgepasst hat und gar keine SMS schreibt und schon sechs Monate vergangen sind, dann hat man Pech gehabt und du behältst die Anschlußgebühr.</p>
<p>Ach ja. Noch eine klitzekleine Kleinigkeit, die du nicht erwähnt hast, nicht mal im Winzigkleingedruckten. Die 15 Freiminuten pro Monat, die du mir versprochen hast, gelten nur am Wochenende und nur wenn ich Leute auf dem Handy anrufe, die auch bei dir einen Vertrag unterschrieben haben.</p>
<p>So, liebe T*lkl*n*, in den nächsten Tagen bekommst du zur Abwechslung mal Post von mir. Da ist dann meine Kündigung drin. Du bist mir nämlich zu anstrengend und zu raffgierig, außerdem mag ich keine Leute, die mich so offensichtlich für so blöd halten.</p>
<p>Tschüss mit üss</p>
<p>S.</p>
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