Ich hab’ da mal zwei Fragen

Sonntag, 18. Juli 2010 geschrieben von Syberia

Der gestrige Spieleabend hat mal wieder mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an mich, wenn Sie mir eine oder beide  schlüssig bantworten können (mit Quellenangabe!):

Kommen Körnerbrötchen in vielen deutschen Haushalten überdurchschnittlich oft, in Sizilien aber weniger häufig als in Deutschland vor?

Haben der Duden und Wikipedia Recht und Zotten sind nichts anderes als Darmaustülpungen – oder nennen Schweizer Bürger die Fransen an chinesischen Lampen so?

15 Antworten to “Ich hab’ da mal zwei Fragen”

  1. mein arsch Says:

    Wie so oft muss ich meine Gattin hier mal wieder korrigieren.

    Die korrekten Fragen sind:

    “Ist in vielen Haushaltenungen mehrfach vorhanden” zusammen mit “Ist in Sizilien doch wesentlich seltener als hierzulande”

    Und bei der zweiten Frage ging es um ein Objekt, dass “hat entweder Haare, Borsten oder Zotten, aber keine Zähne”.

    Für jeden normal denkenden geht da natürlich draus hervor, dass mit “Zotten” sowas wie “Zotteln” oder “Quasten” gemeint ist, denn das würde sich ja perfekt in die Aufzählung einfügen, während manche Personen krampfhaft darauf bestehen, dass damit sicherlich “Darmzotten” oder etwas ähnliches meint ist…

  2. Syberia Says:

    Und wie so oft hast du keine Ahnung von nix! Da stehen keine Zotteln, sondern Zotten! Und ich kenne keine chinesischen Lampen mit Zotten dran!

  3. Doktor Peh Says:

    Zoten, Frau Ingeborch, werden gerissen. Und haben daher mit Haaren oder Borsten weniger was am Hut.

  4. Kristof Says:

    An Lampen oder Vorhängen sind “Troddeln” dran. Wenn’s Ihnen was hilft.

  5. Syberia Says:

    @Dr.P.: Etwas, das sie mit Lämmern gemeinsam haben. Ich bin übrigens Löwe. Also vom Sternzeichen her.

    @Kristof: Genau. Oder Fransen. Aber keine ZOTTEN.

  6. Ralf Says:

    Ist zwar keine chinesische Stehlampe, sieht aber so aus und hat Zotten die sich mit Wasser voll saugen können. Der Puli

  7. Syberia Says:

    Der hat aber Zähne. Und wenn es tatsächlich Haardreadlocks gibt, die als Zotten und nicht als ZotteLn bezeichnet werden: die chinesische Lampe mit Tierhaaren dran möchte ich sehen…!

  8. haekelschwein Says:

    Das Spiel kannte ich noch gar nicht, klingt aber toll, danke für den Tipp!

  9. Bianca Says:

    Mal ne ganz andere Möglichkeit: Und wenn’s ein Druck-/Tippfehler war? Sowas kann ja vorkommen, auch bei Spielkarten. ZotteLn würde sich ja ganz wunderbar in die Reihe einfügen.

  10. Frau Dinktoc Says:

    Es gibt doch auch das Wort “zottig” – zottiges Fell z.B. steht für einen dicken Pelz, in dem einzelne Haare aufgrund ihrer Länge teilweise miteinander verfilzt sind (vgl. auch “zottige Haare” für einen ungepflegten Haarschopf beim Menschen – nie gehört den Ausdruck?).

    Darmzotten passen doch perfekt auf die Kriterien – haben schließlich keine Zähne. Gilt natürlich auch für zahnlose Tiger …

  11. mein arsch Says:

    Ich hab nochmal genauer geschaut, und die Karte lautet “Hat Haare (Borsten, Zotten) aber keine Zähne”.

    Allein durch die Klammersetzung dürfte klar sein, dass hier “Zotten” als eine Variante von “Haaren” genutzt wird. Das fehlende L mag ein Druckfehler sein, eher noch tippe ich aber auf einen schweizer Dialekt, denn daher kommt das Spiel.

  12. Kristof Says:

    Also gut, die langweilige Methode: Zotten (Villi), sind Fortsätze bzw. Ausstülpungen des Organgewebes … In einigen österreichischen Dialekten wird das Wort Zotten auch allgemein mit der Bedeutung Haare verwendet, regional auch abwertend.

  13. Syberia Says:

    Ich wusste es! Ich wusste es! Ich hätte gewonnen! Ich hätte gewonnen!

  14. Syberia Says:

    Hrhrm. Aber das ist… nicht so wichtig. Denn natürlich spielen wir hauptsächlich, um… Spaß… zu haben.

  15. SheherazadeNo1 Says:

    Natürlich, Frau Syberia! :) :)