TorTour

Sonntag, 19. April 2009 geschrieben von Syberia

Frohen Mutes sind der Mann und ich heute Vormittag  zu einer Fahrradtour aufgebrochen.  Der erste Teil dieser Tour war sehr nett.

Wir haben nette Vierbeiner getroffen,

svenja

zwischendurch Seele und Füße baumeln lassen

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und mittags in einem romantischen Gasthof direkt am Main einen Salat gegessen.

Danach sind wir dann weiter gefahren… und weiter… und weiter… bis uns verspätet  einfiel, dass wir, je weiter wir fahren, eine umso längere Heimfahrt haben. Sehr verspätet. Etwa 15 Kilometer verspätet.

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Die letzten Kilometer waren qualvoll zu nennen. Die Sonne brannte heißer als die kaputte Heizdecke von Oma, dafür hatten wir Gegenwind mit gefühlter Windstärke acht und meine Schaltung ließ sich nicht mehr davon überzeugen, vom dritten Gang in den zweiten runter zu schalten (eine Stunde Bergauf im Dritten ersetzt fünf Durchgänge Kiesertraining).

geraedert

Nach jeder Pause fühlten die Sättel der Räder sich härter an. Ich möchte wirklich wissen, weshalb man nicht einen bequemen Fahrradsattel erfinden kann und wie die Profis es auf ihren rasierklingenschmalen Dingern aushalten…

bigtoe

Kurz vor dem Dunkelwerden erreichten wir schließlich unser Heim. Ich habe zwar eine Aspirin eingeworfen, aber meine Knie, meine Oberschenkel und mein Gesäß schauen scheinbar keine Werbung und wissen deswegen nicht, wie sie korrekt zu reagieren haben.

Puh. Freue mich schon aufs Aufstehen morgen früh…

Edit: Die Knie haben sich erholt. Sitzen tut hingegen immer noch weh.

4 Antworten to “TorTour”

  1. Ralf Says:

    Die rasierklingenschmalen Sättel der Profis sind der Grund warum die so schnell sind. Die wollen so schnell wie möglich da wieder runter.

  2. Syberia Says:

    Macht Sinn.

  3. Sakratos Says:

    Tja, Pillen sollte man eben nehmen, wenn man ernsthaft krank ist, und nicht bei jedem Wehwehchen, oder wann es einem die Werbung befiehlt.

    Dann entsteht auch keine Medikamentenimmunität.

  4. Syberia Says:

    Hier schreiben sollte man nur, wenn man etwas Sinnvolles zu sagen hat. Dann entsteht auch kein schlechter Eindruck.