Aufruf zum Boykott
Donnerstag, 26. März 2009 geschrieben von SyberiaIn Geschäfte von LIDL setze ich keinen Fuß mehr, seit bekannt wurde, wie den Mitarbeitern dort nachspioniert wurde – bei ALDI werde ich nun auch nichts mehr kaufen.
Wer zu den reichsten Menschen dieses Planeten gehört, anderen nicht einmal Abfälle gönnt und mit Lebensmitteln derart umgeht, der hat mich als Kundin nicht verdient.
Wenn Sie das auch so sehen, machen Sie mit und geben Sie diesen Aufruf bitte weiter. Vielleicht verdienen die Brüder dann den einen oder anderen Euro weniger. Das ist die einzige Sprache, die solche Leute verstehen. Danke.

März 26th, 2009 at 11:57
ich kenn das von einer großbäckerei: die abfälle werden sorgfältiger weggeschlossen als die portokasse, denn, was ist dann, wenn sich jemand aus der abfalltonne ein ex-lebensmittel nimmt, und erkrankt? Da hat keiner Lust, die Verantwortung zu übernehmen.
In die Biotonne kommen auch verschimmelte Gemüse z.B., wenn dann die schimmlige Brüh über andere “Lebensmittel” läuft, guten Appetit.
Lidl gibt der Tafel übrigens.
Aber da muss es trotzdem auch eine Biotonne geben für wirklich verdorbene und völlig ungenießbare Sachen.
März 26th, 2009 at 12:05
Mal eine blöde Frage nebenbei der LIDL Boykott, ist der weil sie die Mitarbeiter sozusagen unterstützen wollen, oder weil Sie mit der Sache an sich unzufrieden sind?
Und finden Sie solche Boykott-Aufrufe eine echte Lösung?
Ich denke es ist Sinnlos bzw. trifft genau die falschen. Sie wollen also in den Läden kein Geld mehr ausgeben? Okay… dann sagen wir mal machen das alle so… Also verdienen die Geschäfte kein Geld mehr, und müssen sparen. Sie werden sicher nicht erst an der Überwachungstechnik sparen… Im Gegenteil, die wird sicher aufgestockt, und “Verluste” zu vermeiden. Sie werden zuerst an das gebundene human capital vermindern sprich ENTLASSEN.
Folgen:
- Mehr Arbeitslose (Mehr Leute die auf Essensspenden und Co angewiesen sind)
- Höhere Preise für die die sich dem Widerstand nicht angeschlossen haben
- Schlechterer Service (siehe Punkt 1)
Und wem ist dann geholfen? Die Brüder, die Sie ansprechen sind doch die letzten die was davon abbekommen werden.
März 26th, 2009 at 12:14
@Frau mariong: Nach einem Werbefilm waren mal tonnenweise schönste Äpfel übrig, selbst nachdem ein Großteil an die Mitarbeiter und deren Bekanntenkreis verschenkt wurde. Herr A. hat dann eine Tafel in der Nähe angerufen und die Äpfel wurden abgeholt und fanden dankbare Abnehmer. Kostete nur einen Anruf. Auch auf die Gefahr hin, dass ich wie meine Eltern klinge: einige Leute müssen wohl erst mal gehungert haben, bevor sie ihren Umgang mit Lebensmitteln ändern.
März 26th, 2009 at 12:50
Aber, aber! Das Problem liegt doch ganz woanders, oder wollen wir wirklich eine Gesellschaft, in der wir unsere Abfälle schmackhaft anrichten müssen, damit die Armen davon fressen können?
Das Gemeinwohlschädliche an Discountern liegt doch eher darin, dass sie im erbarmungslosen Preiskampf dafür sorgen, dass an jeder Position der Herstellungskette immer weniger verdient und immer mehr rationalisiert wird. Die Rationalisierungsgewinne kommen dabei den Inhabern bzw. Aktionären zu Gute, während die eingesparten oder unterbezahlten Arbeiter die Lasten tragen und von der Allgemeinheit alimentiert werden.
Gäbe es für jeden Bürger ein bedingungsloses Grundeinkommen, würde die Gesamtgesellschaft von den Produktivitätsfortschritten profitieren und nicht nur einige wenige einen Vorteil daraus ziehen, während anderen schuldlos die Verdienstmöglichkeit genommen wird.
Was jeder einzelne mittelfristig tun kann, ist aber in der Tat die Vermeidung von Einkäufen bei Lohndumping-Märkten. Auf den ersten Blick scheint man dort Geld zu sparen, aber langfristig kaufen wir uns selbst arm, denn wenn unsere Mitbürger immer weniger verdienen, kaufen sie auch weniger von den Waren, die wir selbst herstellen, und benötigen mehr Sozialleistungen, die von unserem Einkommen gezahlt werden.
Wenn wir hingegen bereit sind, faire Preise zu bezahlen, und die Dumpingmärkte links liegen lassen, werden deren unterbezahlte Arbeitnehmer und Zulieferer schon bald zu den normalen Supermärkten wechseln können, womit uns allen geholfen ist.
In unserer heutigen Wirtschaftsordnung richten wir uns sonst mit dem Billigwahn selbst zugrunde.
Man lese hierzu etwas zum Wal-Mart-Effekt nach: http://tinyurl.com/wmeffect oder konsultiere das Buch “Die Billig-Lüge”.
März 26th, 2009 at 12:56
Herr häkelschwein, Sie haben völlig Recht. Die Sache mit dem Vergiften der Abfälle war einfach nur das Tüpfelchen auf dem “i”. Ich bin sauer, will nicht mehr immer nur drüber reden, habe die Nase voll und hoffe, dass es vielen anderen auch so geht.
(Kennen Sie “Working poor” von Barbara EHrenreich? Da gibt es auch ein hübsches Kapitel über Wal-Mart.)
März 26th, 2009 at 13:12
Ich bin Student im vorletzten Semester und habe auch nicht viel mehr als ein Hartz-IV-Empfänger. Trotzdem wühle ich nicht in Mülltonnen. Ich finanziere mir eine eigene Wohnung und mir bleibt auch nicht viel mehr als 4.40 pro Tag fürs Essen. Aber ich bin auch nicht am Jammern und beschwere mich über den Staat, der mir nicht auch noch ein Auto bezahlt, damit ich mich nicht selbst bewegen muss. Bestimmt gibt es viele Leute, die zu unrecht keine Arbeit finden, obwohl sie suchen und Ihren Beitrag leisten wollen. Trotzdem muss keiner die Mülltonnen durch suchen und von Abfall leben. Wer zu besoffen/doof/faul ist, um zu merken, ob Essen nicht mehr gut reicht und aussieht, der hat es nicht anders verdient. Aber das sind meistens weder diejenigen, die meckern, noch diejenigen, die sich falsch ernähren. Sebastian hat völlig Recht und mit diesem Boykottaufruf schaden Sie nur der deutschen Wirtschaft und damit sich selbst. Wir haben das beste funktionierende Sozialsystem der ganzen Welt. Die Leute, die hierzulande obdachlos sind, sind Alkoholiker, die nichts mehr auf die Kette kriegen, denn der Staat übernimmt schließlich die Miete, wenn man arbeitslos ist. Ich finde es im übrigen fatal, dass (und das meine ich nicht verallgemeinernd) einige wenige sich auf dem Geld des Staates ausruhen, zuhause auf dem Sofa liegen, den ganzen Tag die Kiste laufen haben, sich fett und billig ernähren, immer dicker werden, rauchen und viel Alkohol trinken, dadurch krank werden, auch noch der Krankenkasse zur Last fallen und sich dann noch darüber beschweren, dass sie keinen Plasmafernseher zu hause haben.
März 26th, 2009 at 13:18
Wir werden die Schwachen nicht stärken, indem wir die Starken schwächen.
März 26th, 2009 at 13:24
Emil Nolte says:
>
> mit diesem Boykottaufruf schaden Sie nur der deutschen Wirtschaft
>
Es ist hilfreich, wenn man zwischen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft unterscheiden kann.
Ansonsten wünsche ich noch viel Spaß beim BWL-Studium und eine steile Karriere im FDP-Ortsverband!
März 26th, 2009 at 13:26
Die Brüder, deren Geschäfte Sie boykottieren wollen, geben nicht nur Hundertausenden Menschen Lohn und Brot, die finanzieren auch durch ihre Steuern die Straßen, auf denen Sie fahren, den Kindergarten, die Bildungseinrichtungen für Ihre Kinder, billiges Mensaessen, preiwerte Tickets für den ÖPNV , Ihre subventionierten Eintrittskarten fürs Theater und, und, und. Haben Sie daran schon mal gedacht?
März 26th, 2009 at 13:28
Aber, aber, Herr Häkelschwein, so was Übles wollen wir doch nicht mal unserem ärgsten Feind an den Hals wünschen, gell.
März 26th, 2009 at 13:49
Gehört ja heute leider zum guten Ton, demjenigen der weniger hat als man selbst, nichts zu gönnen, wofür man selbst etwas bezahlen muß. Herr Nolte gehört auch dazu.
Egal, ich bin es leid, mich mit empathielosen Leuten abzusabbeln und kaufe außerdem schon seit Jahren nicht bei Schlecker. Ja, es wäre mir eine Freude, wenn so ein Laden pleitegeht und von der DM-Kette übernommen wird. Was Herr Nolte nämlich außerdem nicht verstanden hat, ist, daß genau das auch die so gepriesene Marktwirtschaft darstellt: Ich bin ein Faktor, ich schaffe Nachfrage – oder bei abzulehnenden Geschäftsmodellen bzw. unethischem Verhalten eben nicht.
März 26th, 2009 at 14:21
@DenkMal:
Ein Boykottaufruf ist nicht dasselbe wie ein Fastenaufruf. Natürlich kauft man auch weiterhin Lebensmittel, und zwar bei Anbietern, die ihre Lieferanten und Arbeitnehmer besser bezahlen, wodurch diese mehr Steuern zahlen können.
Wenn niemand mehr bei Discountern kauft, bricht doch nicht ein Teil des Lebensmittelhandels weg, sondern er verlagert sich auf die anderen Anbieter, die weniger parasitär sind und nicht darauf hoffen, dass ihre unterbezahlten Arbeiter sich das fehlende Geld über die Sozialkassen holen.
März 26th, 2009 at 14:42
Das ist grundliegend falsch, denn eine Marktwirtschaft ist aus sich selbst heraus sozial. Gerade die Finanzkrise zeigt, dass die Ursachen für so ein Verhalten in einer falschen Politik der Regulierung liegt. Regulierung zerstört Wohlstand, da man nicht ganz auf sie verzichten kann, muss man gerade den Leistungsträgern mehr Freiheit zugestehen, was konsequent verbunden sein muss mit einer Verknüpfung von Handeln und Haftung der verantwortlichen Akteure und einer Politik, die die Leistungsbereiten, d.h. vor allem den oberen Mittelstand schützt. Es wird immer Leute geben, bei denen es vom Intelligenzgrad oder der Motivation her nicht zu mehr reicht als zur Kassiererin oder zum Lagerarbeiter, aber ist das ein Grund, das diejenigen für sie zahlen sollen, die bereits mit ihren Steuern für 3 Viertel des Bundeshaushalts aufkommen? In einer globalen Weltwirtschaft verantwortungsvoll handeln heisst auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel indem Produktionsstandorte ins billigere Ausland verlagert und Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden, weil das die vorhandenen Arbeitsplätze sichern hilft. Das mögen viele, die sich fern der Materie bewegen, nicht einsehen, doch wer Erfolg hat, hat auch Recht.
März 26th, 2009 at 14:49
Ich wette, Du bist höchstens 22.
März 26th, 2009 at 14:54
26. Und ich bin vielleicht jünger als du, aber nicht blöder.
März 26th, 2009 at 15:14
Aber sicher. Denn kein vernunftbegabter zeitunglesender Mensch tippt sinnleere Floskeln wie “Regulierung zerstört Wohlstand” aus dem FDP-Programm ab.
März 26th, 2009 at 15:49
Und Arbeitslose sind alle asoziale, Kette rauchende, saufende, gierig saugende Blutegel am Tropf des Staates.
März 26th, 2009 at 17:45
Welches ALDI boykottieren Sie denn? Süd oder Nord? Ich denke mal Süd, Nord wird es in ihrer Ecke ja nicht geben. Diese Unterscheidung finde ich wichtig, denn ALDI Nord und Süd sind zwei rechtlich unabhängige Unternehmen die nur einen Teil ihre Namens miteinander verbindet.
Ebenso besteht die österreichische Hofer-Kette aus 7 eigenständigen Unternehmen. Betrifft das geschilderte nun alle 7 Unternehmen oder nur eines?
Also diesen speziellen Boykott-Aufruf finde ich genauso sinnig wie “Alle Arbeitslose sind faule Schweine”. Genauso wie zu behaupten das alle Discounter Billiglöhner beschäftigen würden. Aldi zahlt meines Wissens nach mindestens Tarif. Und das will in dieser Branche schon was heißen.
Klar ist Aldi keine Weiße Weste, das erwarte ich aber auch nicht von einem der größten (oder dem größten?) Discounter Europas. Gerade bei einem sehr großen Unternehmen mit sehr vielen Filialen ist es nicht auszuschließen das es überall ohne Missstände abgeht. Deswegen jetzt aber alle anderen Filialen zu drangsalieren obwohl die sich alle Mühe geben vernünftig und moralisch richtig zu arbeiten, finde ich schon sehr daneben. Das ist ähnlich wie der Boykott von Shell vor ein paar Jahren. Getroffen hatte es lediglich die Tankstellenpächter, Shell hatte es gar nicht gejuckt.
Es mag ja auch sein das man die Gebrüder Albrecht zu den reichsten Männern der Welt zählt. Aber Reichtum ist heutzutage sowas von relativ und vor allem vergänglich. Das meiste vermögen das Forbes den Gebrüdern Albrecht zurechnet, dürfte aus Aktien und Immobilien bestehen. Ich hoffe ich muss nicht extra drauf hinweisen das beide Anlageformen in den letzten Monaten drastisch gelitten haben und deutlich gezeigt haben wie schnell Reichtum dahin schmelzen kann.
Naja, wer nun glaubt er könne sein Gewissen beruhigen indem er bei Edeka oder Rewe einkauft anstatt bei Aldi oder Lidl, Edeka und Rewe bezahlen ihren Lieferanten in etwa die gleichen Preise wie die Discounter. Das was diese Unternehmen mehr an “Gewinn” machen wird schlichtweg verpulvert (aufwendigere Ladenausstattung, mehr Lebensmittel die früher entsorgt werden, usw). Tatsächlich hatte mal ein Vergleich von Rewe gezeigt das sie bei vielen Produkten genauso günstig bzw. sogar günstiger sind als die großen Discounter.
So. Wo soll ich denn nun noch ruhigen Gewissens einkaufen gehen? Im Biomarkt in dem ich lediglich einen Bruchteil der Waren bekomme die ich benötige und der Obdachlose mittels Ordnungsamt und Polizei aus seiner Sichtweite verbannen lässt weil sich ja die Touareg-, Cayenne-, X6-, Q7- und SLK-Kundschaft davon bedrängt und belästigt fühlt? (Danke Denn, Ar***loch) Oder direkt beim Bauern. Also 100km Landstraße weil in der näheren Umgebung kaum noch ein Bauer überhaupt ab Hof verkauft.
Vielleicht sollte ich mir ja das, was ich benötige, auf meinen Balkon selber anpflanzen. Tomaten und Paprika. Baumwolle und Waschmittel…
In der Lebensmittel-Branche sind alles Schweine, egal wer. Und die offensichtlich moralisch guten sind im Kern nicht besser als die offensichtlich verwerflichen. Bei mir kommt vor der Moral immer noch das Fressen. Wäre es anders, müsste ich verhungern.
Dieser Boykott-Aufruf ist gelinde gesagt Mummpitz. Boykottieren ja, Alternativen nein. Und den reißerischen Artikel könnte ich in mindestens 100 Punkten widersprechen. Ich kann sogar verstehen das kein Laden es gerne sieht wenn ihm der “Müll” geklaut wird. Zudem gibt es auch viele Tafeln die schon längst nicht mehr alles mitnehmen, sondern das beste raus suchen. So einfach die Reste an die Tafel verteilen ist auch nicht mehr. Gerade hier im Ruhrgebiet fällt mehr an als die Tafeln verwerten können. Denken Sie darüber doch bitte mal nach wenn sie sich beim nächsten Einkauf die schönsten Äpfel aussuchen oder erst gar keine kaufen weil die heute ja nicht so “dolle” aussehen. Denken Sie mal darüber nach wenn Sie sich das nächste mal aufregen das es gerade keine Äpfel gibt obwohl sie doch von einem Supermarkt erwarten das er mindestens 4 oder 5 Sorten in ausreichender Menge vorrätig hat. Denken Sie einfach mal darüber nach wie es denn dazu kommen konnte das so viel “gutes Essen” entsorgt werden muss. Ich gehe fest davon aus das Sie bestimmt nicht den ersten Stein werfen dürfen.
März 26th, 2009 at 17:47
Bei Lidl habe ich eigentlich noch nie oft eingekauft und tue dies schon seit Jahren gar nicht mehr, auch bei Aldi nur sehr, sehr selten. (Und wenn ich sowas mitbekomme, dann vielleicht gar nciht mehr) Auch wenn ich zur Zeit nicht gerade reich bin, ich lasse mein Geld lieber in Geschäften, hinter deren Einkaufs- und Personalpolitik ich einigermaßen stehen kann, sprich, die ihre Angestellten und Produzenten nicht bis aufs Letzte ausbeuten. Und schaffe so dort eine Nachfrage, um solche Läden, von denen es mehr geben sollte, zu stärken.
(Nein, ich muss nicht aus sozialen Erwägungen Lidl unterstützen, damit die ohnehin schon armen Lidl-Kassiererinnen nicht auch noch arbeitslos werden. Vielmehr hoffe ich, das sie irgendwann arbeitlos werden und dann vielleicht eine Anstellung in einem vernünftigen Laden finden, in dem sie anständig bezahlt werden und auch zwischendurch mal aufs Töpfchen dürfen.)
März 26th, 2009 at 18:24
Ist ja alles gut und schön, aber ich würde nicht gleich auf den Besitzer eines Unternehmens schließen, nur weil eine Filiale Mist baut.
März 26th, 2009 at 18:29
@Ralf
Dass die normalen Supermarktketten rundheraus dieselbe ausbeuterische Personalpolitik betreiben wie Lidl, Schlecker & Co. (z.B. Betriebsräte verhindern), trifft nicht zu. Man lese hierzu einmal exemplarisch das “Schwarzbuch Lidl”. Wenn man die Unterschiede nicht sehen will, unterstützt man dadurch die untragbaren Verhältnisse im Discounter-System. Es geht auch nicht nur um die Kassiererinnen, sondern auch um die Lieferanten.
Dass alle Supermarktketten mittlerweile ebenfalls Discountwaren im Angebot haben, ist ja gerade eine Folge des Preisdrucks durch Aldi und Lidl. Es ist ja kein Zufall, dass es für alle Grundnahrungsmittel in den Supermärkten genau ein Billigprodukt gibt, dessen Preis exakt dem von Aldi entspricht. Man macht sich eben notfalls lieber selber Konkurrenz, als die Kunden zu den Discountern abwandern zu lassen. Die Frage ist nur, ob das gut für unsere Lebensmittelqualität, die Tierhaltung und die Arbeitslöhne der Zulieferer ist. Was der Bürger hier als Konsument einspart, zahlt er doppelt als Arbeitnehmer und Steuerzahler zurück.
Es geht auch nicht um die Wahl zwischen Bio-Tante-Emma-Laden oder Kaputtspar-Discounter, sondern darum, wieder einen vernünftigen Mittelweg zu finden und das zu zahlen, was die Ware wert ist, und nicht für ein paar Cents weniger all die Folgekosten, die volkswirtschaftlich, sozial und ökologisch damit verbunden sind, einfach auszublenden.
März 26th, 2009 at 18:52
Es kommt auf die Art und Weise an, wie man zum Erfolg kommt/ zu Erfolg gelangt, und längst nicht alle Wege sind damit auch gleichzeitig die (moralisch) richtigen. Folglich kann nicht jeder, der Erfolg hat, auch Recht haben.
Ich hab Bürokauffrau gelernt, und damit zwangsläufig auch BWL/VWL. Danach war ich selbst arbeitslos – war ich deshalb Alkoholiker? War ich deshalb faul? Hab ich den Staat ausgesaugt? Lief der nicht vorhandene Plasma-Fernseher den ganzen Tag? Hab ich Kette geraucht?
Nichts davon traf zu.
Seit Februar studiere ich Angew. Fremdsprachen und Wirtschaft. Ich habe durch versch. Umstände kein Recht auf irgendwelche finanziellen Zuwendungen vom Staat, finanziere mein Studium komplett selbst. Was bedeutet, dass ich jeden Monat ca. 500 € Gebühren (wohlgemerkt: Nur Gebühren!) für mein Studium bezahle.
Sie haben diesen Betrag “nur” alle drei Monate zu zahlen, wenn ich mich recht entsinne.
Habe ich Geld zum Leben? Nein, habe ich nicht. Würde ich nicht mit meinem Lebensgefährten zusammen leben, hätt’ ich ein großes Problem.
Vielleicht hätten Sie ihr Leben auch so verbringen sollen und wüssten dadurch das, was ich weiß?! Und würden nicht so gestelzt von ihrem hohen Ross zu uns “Normalos” sprechen…
Es gab (wieder mal) viele versch. Umstände, die bei mir eben genau dazu führten, an denen ich aber leider nichts ändern konnte, weil es nun mal eben so war. Vielen anderen ging es genauso, geht es genauso und wird es auch immer genauso gehen.
Man muss auch bei Obdachlosen immer den Hintergrund berücksichtigen, nicht einfach verallgemeinern.
Obdachlos war ich im übrigen auch schon, und ich schäme mich nicht, das hier öffentlich zu schreiben. Ich war es vielleicht nicht für lange Zeit, wie es viele andere waren, sind und sein werden; dennoch hat es gereicht, um sagen zu können, dass ich sehr gut weiß, welche Leute obdachlos werden können: Nämlich alle! Vom Millionär bis zum einfachen Produktionsarbeiter kann jeder (auch unverschuldet!) auf der Straße landen.
Menschen, wie Sie einer zu sein scheinen, möchte ich nicht begegnen!
Denn sollte ich mal Hilfe benötigen, und Sie wären weit und breit der einzige Mensch in meiner Nähe, würde ich von ihnen wohl keine Hilfe zu erwarten brauchen… Allerdings würde ich eine solche eventuelle Hilfe nach diesen beiden Kommentaren auch nicht von ihnen annehmen wollen.
Ganz am Rande: Es heißt “grundlegend” in ihrem zweiten Artikel im ersten Satz…
März 26th, 2009 at 23:09
Ich habe Verständnis für die Empörung. Unser Einkaufsverhalten werden wir aber auch angesichts solcher Vorgänge nicht ändern. Meine Begründung: Der Boykott einiger weniger Leute wird solchen Großkonzern glatt am Ar… vorbeigehen. Am Ende schade ich also meiner Familie und mir. Denn die Preise bei diesen Discountern sind nicht zu ignorieren.
Ich versuche, ehrlich zu sein. Entschuldigung, wenn ich mit dieser Haltung die Gefühle anderer Leute verletzte.
März 26th, 2009 at 23:25
Zwei Dinge stören mich an der ganzen Geschichte ungemein. Zum einen mal die hier zwar nicht namentlich genannten, jedoch oft hoch gelobten Non-Discounter. Nennen wir den Discounter einfach mal A-Laden, den Non-Discounter E-Laden.
E-Laden hat 8 Sorten Äpfel im Angebot, von jeder Sorte so viel, dass jeder Kunde nie den Eindruck gewinnt das es einen Mangel an Äpfeln geben könnte. A-Laden hingegen hat nur zwei Sorten Äpfel im Angebot und die sind hin und wieder auch schon mal ausverkauft.
E-Laden wirft regelmäßig große Mengen an Äpfeln weg weil sie nicht verkauft werden konnten. Um den Verlust aufzufangen wird einfach der Preis alle Apfelsorten nach oben geschraubt. A-Laden wirft so gut wie nie Äpfel weg. Denn das Sortiment ist begrenzt, die Menge ebenfalls. Normalerweise bestellt der Filialleiter von A-Laden auch nur so viele Äpfel, wie er erwartet wird zu verkaufen. Werden zu wenige Äpfel verkauft und zu viele weg geworfen, bekommt der Filialleiter von A-Laden mächtig Ärger. Er wird in Zukunft also zusehen nicht zu viele Äpfel einzukaufen (deswegen sind hin und wieder auch keine Äpfel mehr vorhanden).
Der Kunde von E-Laden hat das Gefühl hohe Qualität einzukaufen weil der Preis hoch ist. Der Filialleiter von E-Laden musste aber den Einkaufspreis drastisch drücken da die Preiserhöhungen die Verluste nicht mehr auffangen konnten.
Der Kunde von A-Laden hat den Eindruck billiges Zeugs zu kaufen. Der Preis ist niedrig, die Menge begrenzt. Das muss ja ein Restposten sein. Der Filialleiter von A-Laden bezahlt aber weiterhin den gleichen Einkaufspreis da er kaum Äpfel weg werfen muss und somit keine Verluste hat.
Ging es in den verlinkten Artikel nicht gerade um weg geworfene Lebensmitteln in großen Mengen? Die Discounter versuchen durch stramme Kalkulation der eingekauften Mengen Verluste nach Möglichkeit zu vermeiden. Bei den Non-Discountern ist dies anders, hier wird munter entsorgt und weg geworfen.
Von daher wäre es schon Blödsinn auf die Discounter rum zu hacken. Aber hier wie da wird einfach aus Prinzip auf Discounter rum gehackt. Billig ist schlecht. Egal um was es geht (Personal, Ware, Qualität, usw). Der Artikel entspricht in Aufmachung und Wortwahl den Populismus der linken Szene. da geht es weder um Fakten oder Tatsachen, es geht einzig und alleine darum Stimmung zu machen.
Das andere was mich stört, ist der Rundumschlag gegen alle “bösen Discounter”. Lidl, Schlecker&Co.? Hier geht es aber um Aldi, nicht um “&Co”. Ich schrieb ja bereits das auch bei Aldi nicht alles eitel Sonnenschein ist. Jedoch herrschen bei Aldi nicht schlechtere Arbeitsbedingungen als in vielen Non-Discountern.
Die Schwarzbücher werden übrigens von Gewerkschaftsmitgliedern erstellt (nur Fälle die den Gewerkschaften bekannt werden kommen da rein). Leider ist es ein Trugschluss nun zu glauben das es z.B. kein Schwarzbuch Edeka gibt weil dort alles im Lot ist. Tatsache ist, dass bei vielen Non-Discountern sehr viele 400Euro-Kräfte arbeiten und kaum jemand gewerkschaftlich organisiert ist. Wo kein Kläger, da kein Richter.
Ich weis das bei Aldi die Arbeitsbedingungen nicht die schlechtesten sind. Ich weis das Aldi zwar Preise drückt, jedoch nicht mehr oder weniger als andere Lebensmittelhändler es auch machen. Ich weis das ein Einkauf in einen Tante-Emma-Laden mit rein biologisch angebauten Produkten moralisch und ethisch besser wäre, jedoch gibt es solch einen Laden nicht (mehr). Zumindest nicht in erreichbarer Nähe.
Es wird hier zwar zum Boykott aufgerufen, jedoch wird nicht gesagt wo man stattdessen einkaufen soll. Irgendwo wo die Arbeitsbedingungen besser und die Preise fairer sind. Dummerweise ist irgendwo nirgendwo.
Ich kann noch mit ruhigen Gewissen bei Aldi einkaufen. Auch bei anderen Discountern bekomme ich nicht gleich Gewissensbisse. Dies aufgrund der Tatsache das ich mich ein wenig informiert habe, ein wenig nachgedacht habe und zum Teil auch für Discounter gearbeitet habe und weis das eine hübsche Fassade nicht immer alles ist.
März 29th, 2009 at 00:12
Beim Discounter zu kaufen ist unmoralisch und falsch, es gibt keine Rechtfertigung für dieses Geschäftsmodell. Und fast jeder Non-Discounter hat in seinem Konzernverbund auch Discounter, es reicht also nicht aus nur die Discounter zu boykottieren.
März 29th, 2009 at 13:59
@Foxxi: Danke für deinen satirischen Beitrag. Wir stellen also nun alle das Essen ein oder bauen selbst für unseren Bedarf an. Dann haben wir’s.
März 29th, 2009 at 23:02
Horst, das ist doch Quatsch, man kann sich ja auch mal um Alternativen bemühen. Es geht, wenn man nur will und nur ein klein wenig Verzicht übt. Das man als Einzelner nicht viel erreicht ist klar, aber das ist doch kein Grund einfach so weiter zu machen, oder?
März 30th, 2009 at 08:50
@Foxxi: Du hast doch richtigerweise selbst gesagt, dass auch andere Handelsketten in “ihren Reihen” Discount-Filialen führen. Wohin soll man denn deines Erachtens zum Einkaufen gehen? Die kleinen Geschäfte (so genannte Tante-Emma-Läden) findest du doch sogar auf dem Land kaum noch. Die Großvertriebsformen haben sich durchgesetzt. Und die machen mit uns, was sie wollen. Dafür haben wir durch unser Verhalten leider selbst gesorgt.
März 31st, 2009 at 01:12
@Horst
Also gut ich wohne nicht auf dem flachen Land. Ich habe um die Ecke hier mindestens 3 Bio-Supermärkte, einen vietnamesischen …hmm Tante-Emma-Laden mit einem Wahnsinns-Sortiment, einen Metzger, einen Fischladen und mindestens 3 Bäckereien, die nicht zu Kamps oder so etwas gehören.
Achtung, ich spreche nicht von den Produkten (obwohl man da auch mal ansetzen könnte) sondern lediglich von der Bezugsquelle, irgendwo muss man anfangen.
Ich habe 2 Jahre auf dem Land gelebt, in unserem kleinen Ort gab es mind. 3 Metzger und 4 Bäckereien, sowie eine privat geführte Drogerie, Lidl und Aldi standen sich wieder auf den Füßen rum und natürlich musste Norma auch noch mitmischen, lächerlich…ich habe keinen dieser Läden je betreten und musste auf nichts verzichten – es geht wirklich…
Desweiteren gibt es Handelsketten, die (vielleicht auch ‘noch’, wer weiß) ihre Mitarbeiter anständig behandeln – DM zum Beispiel, von deren Chef halt’ ich viel, der hat Unterstützung verdient.
Ich habe nicht gesagt, dass es einfach ist, aber es ist auch nicht unlösbar. Und die Sache mit dem “Rufer in der Wüste” …tja, erinner Dich mal an Shell und die Brent Spar…’steter Tropfen höhlt den Stein’.
März 31st, 2009 at 01:18
Ach und übrigens …
“Dafür haben wir durch unser Verhalten leider selbst gesorgt.”
Diese Argumentation ist genau die, die Discounter immer zu ihrer Rechtfertigung anbringen (und nicht nur die). Ihr idiotischer Konkurrenzkampf der einzig und allein auf Marktanteil und damit Verdrängung beruht, hat zu dieser Preisspirale nach unten und diesem dämlichen ‘Geiz-ist-geil-Geschwätz’ geführt, der Kunde nimmt’s nur dankend an – nötig hätte er es in unseren Breiten sicher nicht.
März 31st, 2009 at 07:46
@Foxxi: Eigentlich sehe ich die Sache ja gar nicht anders als du. Weder bin ich ein Anhänger von “Geiz ist geil” oder ähnlichen Idiotien, noch gehöre ich zur Anhängerschaft von Discountern. Woran ich persönlich aber nicht mehr glaube, ist dass die Menschen ihr Verhalten bereit sind zu ändern. Vor allem dann nicht, wenn es um ihr eigenes Portemonnaie geht. Wie nah wir im Prinzip beieinander sind kannst du nachvollziehen, wenn du nur mal kurz in mein Blog guckst. Allerdings gehen mir, das muss ich zugeben, nach und nach die Illusionen flöten.
März 31st, 2009 at 09:25
@Horst: Ich habe das schon gesehen, ich möchte Dich doch nur wieder etwas motivieren
April 2nd, 2009 at 07:49
Oh Schande, ich war vorgestern bei LIDL einkaufen.
Während ich gerade zur Spitze der Schlange an meiner Kasse vorrücke, kommt eine 2. Kassiererin zu “meiner” angelaufen und blafft die an:
“Ich bin keine Kassiererin zweiter Klasse! Merken sich sich das! Ich bin keine Kassiererin zweiter Klasse!”
Und stampft wieder weg.
Als Kunde ist das sehr unangenehm – es sei denn man kann das Erlebte in einem Kommentar in einem Blog schildern.
April 2nd, 2009 at 09:38
Na, Horst & Foxxi, das hört sich ja beinahe an wie der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!!
)
Alles andere hier bereits gesagte kann ich an manchen Tagen gut nachvollziehen, an manch anderen Tagen weniger gut. Das kommt immer darauf an, ob ich gerade in Weltuntergangsstimmung bin, in die ich mich reißen lasse, oder ob ich meiner Hoffnung auf Besserung der Menschheit eine Chance gebe.
Ich persönlich glaube meistens aber nicht, dass sich die Masse der Menschen bessern wird, was ihr Konsumverhalten betrifft. Dafür sind wir einfach zu viele! Wie soll man denn diese Menschenmassen ALLE so ernähren, dass niemand in irgendeiner Art und Weise irgendeinen Schaden davon nimmt? Dass alle gleich viel oder wenig davon profitieren? Wir könnten ja wieder alles staatlich kontrollieren lassen, das hat doch schon einmal eine ganze Weile funktioniert.
Ach – was soll’s…
April 4th, 2009 at 17:31
LIDL hat bei der Bespitzelung gerade nachgelegt: Man führt besondere Krankenakten über die Mitarbeiter.
April 4th, 2009 at 20:16
Im Gegensatz zum Kommentar von einigen hier bin ich der Meinung, dass Aufrufe zum Boykott durchaus wirken können da ich glaube, dass jeder dieser Großkonzerne sehr empfindlich ist und exakt erforscht warum Umsatzrückgänge auftreten.
Leider würde eine angemessene Bezahlung aber die Preise der Artikel erhöhen und da nehmen diese Konzerne lieber ab und zu ein paar schlechte Medienmitteilungen in Kauf als die drohende Kundenabwanderung zum Konkurrenten.
Gerade die derzeitigen Billigpreiskampagnen zeigen dass wir alle als Konsumenten letztendlich nur mehr auf den im Laden angezeigten Preis schauen. Dass wir dafür aber auch alle auf Umwegen irgendwie dich bezahlen müssen ist leider nicht ersichtlich. Aufstockung der Gehälter über die Arbeitsagentur und Subventionen für die Erzeuger die dann ja doch wir wieder über Steuern zahlen müssen stehen leider nicht auf dem Preisschild.
April 4th, 2009 at 21:16
nun, ich geh oft zum discounter weil ich sehen muss wo ich bleibe.
gestern ging ich in einem anfall von wahnsinn zu tegut, weil ich endlich mal wieder pecorino Käse essen wollte. an der käsetheke wurde meine “Bedienung” unterbrochen, weil ein Mitarbeiter ein Wurstbrötchen für die Mittagspause haben wollte. Dann ging es erst mit mir weiter. 150 g Käse 5,45. Dann hab ich noch bißchen was Biozeugs in den Einkaufswagen gelegt und begab mich zur Kasse. Dort war eine Schlange von Mitarbeitern (3) damit beschäftigt, das Band mit ihren privateinkäufen vollzulegen. An der Kasse saß der Lehrling. Raten Sie mal, was ich nach 10 Minuten entspanntem Geschwätz und (ping) gemütlichem (ping) einscannen (ping) – “oh, was mach ich jetzt?” “Storno mein Junge, guck mal das geht so und so” am Ende der Schlange machte.
Seltsam dass der Laden so leer ist.
Noch 10 Minuten später bei Aldi fand ich fast keinen Parkplatz, der Laden wird gerade bei laufendem Betrieb angebaut, ein Getümmel als gäb es was umsonst, für 50 Euro hab ich dort den Einkaufswagen voll und der Kassierer ist schnell und höflich.
Ich jedenfalls will mein Leben nicht an der Kasse von Läden verbringen wo ich mich vom Personal verarscht fühle und dafür noch bereitwillig das doppelte zahle wie anderswo. Dazu habe ich zu geringes Einkommen und selbst zu viel zu tun,
April 7th, 2009 at 20:01
ich hab grad gesehen auf ihrem twitterdingens da oben dass Sie müllermilch trinken. schütten Sie die mal weg. die boykottier ich nämlich wegen dem genzeug was da drin ist
April 7th, 2009 at 20:49
und wenn wir gerade dabei sind, bitte alle PALMÖL BOYKOTTIEREN, wenn es noch geht, also margarine und gebäck und ähnliche fertigprodukte, eiscreme, und sowieso biodiesel u.ä. sprit.
für palmöl werden weltweit und besonders auf asien wälder platt gemacht. Orang Utans und auch Sammler und Jäger Völker werden heimatlos.
April 8th, 2009 at 08:06
Sowieso. Thema Speiseeis: diese gefrorenen Majonäsen (Zutat: Speiseöl statt Milch/Sahne)- wer mag die eigentlich?
April 8th, 2009 at 13:45
Ich kaufe die eh nicht, bei dem horrenden Zuckergehalt (und Palmöl/produkte noch nie). Was Eis angeht, das erwerbe ich nur bei unserer hervorragenden, italienischen Eisdiele auf Rädern (einziger Kritikpunkt: kommt nur einmal pro Tag und bei gutem Wetter vorbei).