Dies & das und sonst noch was
Freitag, 27. Februar 2009 geschrieben von SyberiaEtliche Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren laufen im Restaurant herum und “spielen” mit der Salatbar, wobei sie mit beiden Händen in den Salatblättern, Tomaten und Karotten wühlen, was weder die Kellner noch die Mütter zu interessieren scheint. Soll ich etwas sagen? Am Tisch sitzen fünf Mütter. Ich entscheide mich dagegen und bestelle eine Champignon-Pizza.
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Verspätete Geburtagskarte bekommen: “Wenn wir Geburtstag feiern, feiern wir in Wirklichkeit doch unseren Tod. Denn nicht das Leben wird immer mehr, sondern es ist wieder ein Jahr unseres Lebens beerdigt worden. Eigentlich ist das doch bescheuert, so etwas zu feiern, andererseits hat noch keiner auf dem Sterbebett geklatscht und “Zugabe!” gerufen.” Vielen Dank, B. aus W., ich habe dich auch lieb…
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Gibt es eigentlich noch Telefonzellen mit Münzfernsprechern? Und was wirft man da heutzutage ein?
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Die Norddeutschen sind auch nicht merkwürdiger als die Bayern.
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Und weil das Kneipengedicht neulich so viel Anklang fand:
Ich will Celine Dion nicht mehr,
mich stör’n die Ah’s und Ouzo sehr.
Ich kann ihr Jaulen kaum noch fassen,
warum Chianti das nicht lassen?
Ein Liedchen – gut -, vielleicht auch zwei,
doch da sie’s nicht Baileys dabei -
jetzt langt’s, zum Donnerwetter!
Sangria nicht viel netter?
(Alex Dreppec)

Februar 27th, 2009 at 13:23
Münzfernsprecher nehmen sogar wieder zu, vor allem in Bahnhofsnähe und Touristenzentren.
Denn wer benutzt heute noch eine Telefonzelle? Vor allem doch Touristen, die ihr Handy nicht im Ausland verwenden können oder wollen. Und haben diese Touristen eine Telefonkarte? Kaum, aber Kleingeld!
Ich kenne überhaupt nur noch wenige Leute, die eine Telefonkarte dabei haben, weil ja jeder ein Handy hat. Hätte ich selbiges mal vergessen oder wäre der Akku leer, dann müsste ich mir einen Münzfernsprecher suchen.
Ich wäre dafür, die Kartentelefone, welche immer noch die Mehrheit ausmachen, ganz abzuschaffen.
Februar 27th, 2009 at 14:44
Zu den Salatspielen: Eine Pizza zu bestellen war eindeutig falsch. Richtig wäre es gewesen, den Laden sofort zu verlassen und nie (!) wieder zu betreten. Denn wenn das Personal keinen Anstoß daran nimmt, wenn Gäste (welchen Alters auch immer) mit bloßen Händen im Salatbüffet wühlen, dann möchte ich lieber nicht wissen, was in der Küche vor sich geht.
Bon appétit, que aproveche, enjoy your meal, buon appetito, bon profit, Mahlzeit!
Februar 28th, 2009 at 00:20
Die Restaurantbediensteten hatten sicher Schiss, von der Mütterschar als Kinderfeindlich angeprangert zu werden, wenn sie das Spielchen unterbinden. Und die Mütterschar dachte vermutlich gar nichts oder aber: Hach, wie niedlich/kreativ von den goldigen Kleinen!
Die Geburtagskarte ist ja mal wirklich… nett.
März 1st, 2009 at 07:57
restaurantspiele: erst die kinder rügen, dann das personal fragen zu wem die gehören, dann die altvorderen rügen.
das personal hat meist das problem dass es letztlich von den gästen leben muss und nicht weiss, wie es wen zur ordnung rufen soll. die kinder aber haben das problem dass ihnen keiner sagt was man tun kann und was nicht, die haben es dann im leben entsprechend schwerer. den lieben kleinen einen ordentlichen schreck verpassen ist also eigentlich ein gutes werk für die zukunft.
als probates mittel hat es sich auch erwiesen, vom hintersten salat zu zu nehmen, ordentlich dressing drüber (american z.b. färbt sehr gut), dann über die kindelein stolpern und denen schwungvoll den salat übers haupt und die kleidung leeren. mit einiger übung erwischt man auch zwei von den niedlichen geschöpfen mit einer schüttung.
dann entschuldigt man sich vielmals und sehr betreten bei den müttern, nciht ohne leise darauf hinzuweisen dass das ja alles nicht passiert wäre, wenn die kindelein einem nicht die fetzenschädel in die seite gerammt hätten beim salatfassen.
dann pizza bestellen und zufrieden mit sich selbst sein. ich sag ihnen, das entschädigt für den entgangenen salat.
März 1st, 2009 at 16:58
@Herr häkelschwein: Hey, ich besitze noch 25 unbenutzte Telefonkarten, ein Werbegeschenk der HBV zu D-Mark-Zeiten. Bevor ich die nicht abtelefoniert habe, wird gar nix abgeschafft!
@Herr Ulf: Pah, ich habe als Schülerin in einem bayrischen Bierlokal als Küchenhilfe und Kellnerin gejobbt. Mich erschüttert nichts mehr.
@Frau Zimtapfel: Niemals, niemals, niemals Müttern gegenüber den Hauch einer Kritik an deren Nachkommenschaft äußern. Es sei denn, Sie möchten Selbstmord begehen und die Angehörigen dennoch von ihrer Lebensversicherung profitieren lassen.
@Frau kelef: Irgend etwas sagt mir, dass SIE locker zwei auf einen Streich schaffen
März 2nd, 2009 at 14:31
he das Kind hat kacka an den händen! rufen.
man könnte so viel machen, aber das ist alles ganz unglaublich.
März 2nd, 2009 at 14:35
man muss was tun, einfach so hinnehmen ist für die kinder schlecht, die glauben sonst irgendwann das gehört so und machen es auch später noch.
im übrigen, frau syberia, wenn ich böse bin schaffe ich auch drei, und noch eine mutter dazu.