Feuerteufelin
Freitag, 6. Februar 2009 geschrieben von SyberiaDie Nachbarin hat mal wieder mit dem Campingkocher im Wohnzimmer gebrutzelt (kann ihr vielleicht einer das Ding einfach wegnehmen?!) – man muss schließlich Strom sparen, wo es nur geht – und Feueralarm ausgelöst. Klang erst wie ein Autoalarm, bis es auch hier im Flur losging. Sind die Dinger laut! Nach nur einer halben Stunde hat die Feuerwehr, die wie üblich mit der gesamten Fahrzeugflotte angerückt kam (man hat ja sonst nichts zu tun), die Sirene endlich abgestellt. Nicht, dass es nun ruhig wäre. Babys und Kleinkinder heulen, Hunde kläffen und die Katzen kotzen. Selbst die Meerschweinchen des Jungen nebenan quieken, als gäbe es kein Morgen.
Habe heute die Bedeutung des Wortes Höllenlärm gelernt.

Februar 6th, 2009 at 13:24
Meine Güte!
Du bist in letzter Zeit echt stark gepeinigt!
Wo zur Hölle wohnst du, dass du solche Nachbarn hast und sogar die Meerschweinchen hörst? Klingt fast wie meine alte Wohnung (Das war eine alte Mühle, mit lauter lustigen Leuten ^^).
Langsam empfehle ich dir:
)
ZIEH UM! (und werd die Katzen los
Februar 6th, 2009 at 13:28
Im Hottentottenhaus, da wohnen wir, umzingelt von Bekloppten: die Meersäue stehen auf dem Balkon, “falls wir mit der Leiter evakuiert werden müssen!”. Umziehen würden wir ja gerne, aber scheinbar machen wir auf gewisse Vermieter irgendwie einen insolventen Eindruck…
Februar 6th, 2009 at 14:37
Vielleicht waren die Vermieter einfach übervorsichtig. Oder hatten jemanden gefunden, der ihnen besser gefallen hat.
Ich könnte ihnen Stories erzählen, dass ihnen die Ohren wackeln, glauben Sie mir.
Manche Sachen kann man nicht erklären…
Februar 6th, 2009 at 14:39
Und: Bitte werden sie ihre Katzen nicht los!
Februar 6th, 2009 at 14:59
“Man hat ja sonst nichts zu tun” – ein Zug Feuerwehr wird nie auseinandergerissen, egal wie unsinnig das erscheinen mag. Selbst wenn nur eine allein stehende Mülltonne brennt. Das hat den Grund, dass falls direkt nach dem Einsatz noch ein Einsatz ist, der gesamte Zug zusammen dort hinfahren kann und nicht der halbe Zug bei ihren Nachbarn, die andere Hälfte aber ganz wo anders ist. Ein aufgeteilter Zug ist schwerer zu koordinieren als ein Zug, der immer und überall zusammenbleibt.
Das macht die Sache vielleicht verständlicher.
Februar 6th, 2009 at 15:08
Ja der Trend geht wieder zur Gaskanne … und zu den logischen Folgen. ,-( Ich wohne ja in so einem zweistöckigen Haus, das sich in der Länge über die ganze Straße hinzieht und vor nicht allzulanger Zeit war die Feuerwehr bei einem Feuerwehreinsatz, Schwelbrand, zwei Aufgänge neben mir, gleiche Etage. Das war überhaupt kein gutes Gefühl. Ehrlich gesagt, hat das überhaupt keinen Spaß gemacht. Noch Tage danach nicht …
Da fällt mir ein, ich muss unbedingt noch mal für so einen Notfall einen zweiten großen Katzentransportkoffer kaufen. In dem, dem der Kater mitgebracht hat, passt er nicht mehr ein und in den anderen passen sie nicht zu dritt rein …
Februar 6th, 2009 at 16:08
@Frau Sheherazade: Niemals. Ich halte es da mit Fuchs aus “Der kleine Prinz”.
@MD: 5 Fahrzeuge, ein Krankenwagen und zwei Polizeiautos halte ich für ein bissel Rauch trotzdem für arg übertrieben.
@creezy: 3 Katzen in einem Korb = 1 Katzastrophe! Obwohl sich meine gut verstehen, habe ich das nur einmal gewagt. Der Kater fiepte unglücklich vor sich hin und die Katze sang in diesen auf- und abschwellenden Tönen, die bedeuten “Ich-kann-mich-nicht-mehr-lange-beherrschen-und-werde-gleich-ganz-fürchterlich-kratzen-und-beißen-müssen!”.
Februar 6th, 2009 at 18:12
Mag sein, dass das übertrieben aussieht. Es ist aber immer besser zu viele am Einsatzort zu haben als zu wenige. Wenn “Verstärkung” gerufen wird, dauert das. Die Zeit, die das dauert kostet unter Umständen Menschenleben.
Ansonsten: http://de.wikipedia.org/wiki/Alarm-_und_Ausr%C3%BCckeordnung
Ich kenne das aus der Praxis. Dass das oft auf Unverständnis trifft kann ich nachvollziehen, ist aber trotzdem so. Hat auch seine guten Gründe, wie gesagt.
Februar 6th, 2009 at 20:20
Ich glaub es ja
Februar 8th, 2009 at 08:23
3 Katzen in einem Korb ginge schon aufgrund der Masse nicht. Ähem … der Kater wiegt Katzentonnen! Das eine kleine graue Wiesel (Sie haben ja keine Ahnung, wie schwer langhaariges grauen in Übermenge vorhandenes Fell wiegen kann) und Tally würde im Notfall nie ihre Wohnung verlassen ohne ihr Fress-Care-Paket. Ach danke für die Erinnerung, ich werde gleich noch einen Kran mitkaufen!
Februar 9th, 2009 at 11:40
Meine Katzen würden unterwegs nie etwas zu sich nehmen. Sie sind dann zu sehr damit beschäftigt, abwechselnd um Hilfe zu rufen und sich zu beschweren.