Vertrauen auf lange Sicht.

Montag, 13. Oktober 2008 geschrieben von Syberia

Raten Sie mal, zu wem dieser Werbespruch gehört(e).

9 Antworten to “Vertrauen auf lange Sicht.”

  1. holden Says:

    Anonyme Hypermetropische E.V.?

  2. sarkas Says:

    Das passt zu Ackermann!
    (Oder Kollegen….)

  3. Syberia Says:

    Die isländische Kaupthing-Bank warb mit “Zinsen auf hohem Niveau. Vertrauen auf lange Sicht.” :-P

  4. C.J. Says:

    “Lange Sicht” ist doch ein Synonym für “In die Röhre gucken”, oder?

  5. Ralf Says:

    Lange Sicht bedeutet wohl, man sieht lange sein Geld nicht wieder (wenn überhaupt). Und manchen Banken scheint es noch zu gut zu gehen, so schaltet die Fortis Bank gerade exessiv Werbung im Fernsehen (zur Erinnerung: Das ist die belgische Bank, die gerade zerschlagen wurde).

  6. creezy Says:

    Ich lege mein Geld jetzt in Ostgroschen an. Man sieht sich immer zweimal! ,-)

  7. UB Says:

    Werbesprüche haben nix zu sagen und wenn doch, dann meist eher das Gegenteil der Behauptung. Das Bauunternehmen, das an meiner Hütte herumdoktort(e), wirbt zum Beispiel mit: »Aufbruch zur Bauherrengelassenheit« — Drei Jahre nach Baubeginn duellieren wir uns nun über unsere Anwälte.

    Schlimmer als Bauunternehmer sind nur noch Banken. Und ganz schlimm kommt es dann, wenn Bauunternehmer und Banken in einer Sache an einem Strang ziehen. Da kommen dann oft Vokabeln wie Peanuts im unpassenden Zusammenhang zum Einsatz und untergraben den letzten Rest an Vertrauen, der zuvor noch nicht in Misstrauen umgeschlagen war.

  8. micha Says:

    Vielleicht haben die ja noche eine weitere Sicht und sehen schon das Licht am Ende des Tunnels. Aber wer hat nach dem Tunnel dann noch Vertrauen??

  9. holden Says:

    Vertrauen… wenn man sich aktientechnisch die letzten 100 Jahre anschaut, gibts mittelfristig nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Welt geht unter – was natürlich sein kann – oder es geht beizeiten wieder rauf. Und speziell die, die unten rein sind, habens meistens nicht bereut.

    Wichtig – naheliegenderweise – kein Geld in Aktien zu stecken, das man in absehbarer Zeit braucht. Beispiel, ich hab einen ganzen Haufen Aktien einer Bank angesammelt – das Mutterschiff meines Arbeitgebers, jedes Jahr kriegt man ein paar – und die waren auch schon um 80% runter. Nachdem ich das Zeug aber sowieso nicht hätte verkaufen können – langjährige Sperrfristen – bereitet mir das keine schlaflosen Nächte.