Krise erfasst auch den Online-Handel

Mittwoch, 8. Oktober 2008 geschrieben von Syberia

Bei am*z*n bestelle ich für eine Bekannte das Buch “Warum Heiraten glücklich macht” und bekomme als Kaufempfehlung eine Dose Er*asc* Hühnernudeltopf, das “Lexikon des Überlebens. Handbuch für Krisenzeiten” sowie “Die Brüder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte” angezeigt.

G*rtz dankt mir für meinen “Vertrauensbeweis”, den ich Ihnen “in diesen Zeiten” durch den Kauf einer Ledertasche erbringe.

Espr*t schreibt mir hysterisch im neuen Newsletter: “Jetzt geht nichts mehr ohne Strick!”.

(Nein, ich haue jetzt nicht unser Erspartes auf den Kopf, es stehen einfach nur ein paar festliche Ereignisse im Freundes- und Verwandschaftskreis an.)

edit: Ich wusste gar nicht, dass am*z*n Konserven verkauft. Habe daraufhin durchs Angebot geklickt und festgestellt, dass die inzwischen so gut wie alles verticken, selbst Babywindeln und Schnabeltassen.

4 Antworten to “Krise erfasst auch den Online-Handel”

  1. Petra Says:

    Das stimmt ! Am*z*n verkauft wirklich mittlerweile nahezu alles ! Ich war selbst überrascht, dass eine Kollegin dort Bettwäsche bestellt hatte.

  2. JED Says:

    *kicher* Die verkaufen neuerdings auch Schuhe. Und mir werden auch immer genau DIE Dinge empfohlen, über die ich zufällig mal bei Am*z*n gestolpert bin. Die haben GARANTIERT alle anderen Kunden schon gekauft, die auch sonst das selbe mögen wie ich. Aha….Gut, dass wir alle so unterschiedslos sind.

    Immerhin: In der Zeitung stand schon: Kauft JETZT Weihnachtsgeschenke und helft so der Wirtschaft wieder auf die Beine. Also ab ins Geschäft und schonmal Stollen holen (*grins*)

    Liebe Grüße aus Berlin von

    JED
    (die gerade frisch über Deinen netten Blog gestolpert ist…)

  3. Sheherazade Says:

    Die verticken wirklich alles, ohne Gnade. Hab auch von Computern gehört, mir macht das irgendwie Angst… ;)

  4. Petra Says:

    Mir macht das keine Angst. Ich kauf einfach nicht da ein – Basta !