Heute ist der letzte Tag auf Erden

Dienstag, 9. September 2008 geschrieben von Syberia

wenn wir Herren wie Otto E. Rössler Glauben schenken. Verrückte Schweizer Wissenschaftler werden unser Untergang sein, wenn morgen der Teilchenbeschleuniger gestartet wird,  in dem Teilchen, die kleiner als ein Atom sind, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit gebracht werden, damit sie kollidieren und so die Geheimnisse der Materie preisgeben.

Folter führte noch nie zu wahrheitsgemäßen Aussagen und kluge Köpfe befürchten, dass bei der morgigen Prozedur schwarze Löcher entstehen werden, welche die Erde nach und nach verschlingen werden. Ihre Klage wurde jedoch abgewiesen, besagte Schweizer Wissenschaftler dürfen das Ding daher morgen in Gang setzen.

Neulich hatte ich eine Diskussion mit Herrn A. über den Umgang mit Außerirdischen. Es ging um die Frage, ob man einer Einladung von ihnen folgen oder lieber auf der Erde bleiben sollte, wo man weiß, was man hat. Ich halte es da mit dem Persilmann und sehe nur eine Lösung für das Problem: Frauenpower! Die Frauen dieser Welt müssen sich zusammenrotten, um die Männer dieser Welt von bekloppten Experimenten abzuhalten, die unser aller Niedergang sein können! Und zwar jetzt! Auf geht’s, Mädels! Wir treffen uns in Genf!

13 Antworten to “Heute ist der letzte Tag auf Erden”

  1. Vanitas Says:

    Nur durch solche “bekloppten” Experimente haben wir gelernt aus zwei simplen Stöckchen Feuer zu machen. Und ich kann mir lebhaft vorstellen wie dahinter ein Weibchen stand und mit den Augen gerollt hat.

  2. Arne Says:

    Ich dachte, morgen passiert noch eher eh nix – die erste Kollision findet dann irgendwann im Dezember statt und das schwarze Loch gibt es dann zu Weihnachten.

  3. mein arsch Says:

    Wenn es nach Frau I. gehen würde, würden wir noch immer in Höhlen hocken, uns gegenseitig die Läuse aus dem Fell fressen und hätten eine Lebenserwartung von 14.

  4. Syberia Says:

    @Vanitas: Indem man zwei Steine aneinander schlägt, läuft man nicht Gefahr, die Welt zu vernichten!

    @Arne: Eine Gnadenfrist? Muss Nostradamus noch mal lesen…

    @meinarsch: Hey, wir hätten ein Dach überm Kopf, was zu essen und ‘ne extrem niedrige Scheidungsrate!

  5. Vanitas Says:

    Wo wir wieder beim Thema “Flügelschlag eines Schmetterlings” wären. Nichtsdestotrotz hier eine kleine Auflistung an Ereignissen, wo ganz viele Augenroller dabei gewesen sein müssen…

    http://technik.geschichte-schweiz.ch/zeittafel-bahnbrechenden-erfindungen.html

  6. Sascha Says:

    Heisst das, ich brauche ab morgen keine DAU-Anrufe mehr anzunehmen?

    FEUERT AN DAS TEIL JUNGS!!!

  7. kaltmamsell Says:

    Ich fürchte, in Genf haben sich bereits die Frauen zusammengerottet: Sie sind Ingenieurinnen und Physikerinnen und machen genau diese Experimente. Komm’Se: Frauen stehen doch auf Teilchen!

  8. kaltmamsell Says:

    Ach ja, und für den Fall der Fälle: Vielen Dank für all die Jahre Blogschreiben! Es hat mich sehr gefreut.

  9. formschub Says:

    Ist doch in der Forschung genauso wie in der Küche. Die Männer machen Experimente und wenn’s hinterher ans Aufräumen geht, sind sie spurlos verschwunden und es bleibt an den Frauen hängen.

  10. mariong Says:

    gucken Sie mal bei google

  11. kaltmamsell Says:

    Zum Beispiel hätten wir da Amalia Ballarino, “Superconductor Person of the Year 2006“, von der man sich – allerdings auf Italienisch – Details des LHC erklären lassen kann. Und sie schaut nicht mal nerdig aus.

  12. Syberia Says:

    Hurra, wir leben. Noch. Das schwarze Loch kann ja noch kommen. Bezahle ich meine Steuern fürs 3. Quartal oder warte ich noch a bisserl?

  13. Cyberfux Says:

    Die doofen Schweizer ham’s verpatzt ;-)