Sonderbare Botschaften
Dienstag, 15. Juli 2008 geschrieben von SyberiaHeute morgen aufgestanden und auf meinem Schreibtisch einen Zettel mit dem Wort “Halleluja!” gefunden. Lange gegrübelt. Dann fiel es mir wieder ein. Gestern einen Film gesehen, in dem das gleichnamige Lied von Jeff Buckley im Abspann lief. Und damit ich es nicht vergesse, hat Herr A. mir netterweise nachts noch diesen Zettel geschrieben…
Auf dem Anrufbeantworter quatscht eine Frau kaum verständlich eine halbe Stunde lang wirres Zeug vor sich hin. Wie sich herausstellte, bin ich selbst diese Frau. Tastensperre am Handy einzuschalten vergessen und mich mal wieder selbst zuhause angerufen.
Die Katze hat mir ein Stillleben vors Bett gelegt. Perfekt kreisförmig angeordnet finden sich dort einige Trockenfutterbröckchen, ein Papierschnipsel, ein Wattestäbchen und ein Käserolli. Noch nicht herausgefunden, was die Katze mir damit sagen will.

Juli 15th, 2008 at 11:40
Sicher, dass das die Katze war?
Schön, dass die Kommentare wieder offen sind.
…
OK, schön für mich, dass die Kommentare wieder offen sind.
Juli 15th, 2008 at 11:46
Die Katz hat dreckige Ohren, wollte das aufschreiben, hat sich dann aber doch vollgefressen und wollte mit dir zusammen essen.
Und du pennst einfach.Tss.
Oder so.
Juli 15th, 2008 at 12:00
Oder das war die Katzenversion eines Voodoo- oder Hexenkreises. Hätte die Katz ein wenig mehr Zeit und Material gehabt, hätte Frau I. 12 Stunden nur noch rückwärts gesprochen oder vielleicht 12cm über dem Bett geschwebt.
Juli 15th, 2008 at 12:12
Hallelujah von Leonard Cohen?
Juli 15th, 2008 at 12:13
…World Tour
http://www.leonardcohenfiles.com/tour2008-1.html
Juli 15th, 2008 at 13:31
Aufgabe für nächsten Montag: Sich versehentlich selbst anrufen und auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, wie die Katze versucht, “Halleluja” zu intonieren. Darob zu einem Stillleben inspiriert werden.
Juli 15th, 2008 at 17:00
Es war die Katz, denn wenn es Herr A. gewesen sein sollte, muss ich mit ihm zum
TierArzt…Dass die Katz Voodoo betreibt, finde ich gruselig…
Leonard Cohen! Auf Tour! Ich muss Herrn A. überreden, mit mir nach Nizza zu fahren! Hach!
Sollte die Katz jemals so etwas vollbringen, werde ich nie wieder arbeiten gehen.
Juli 16th, 2008 at 00:04
Gegen versehentliches Selbstanrufen hilft zumindest bei Schnökia-Telefonen das Aktivieren der automatischen Tastensperre nach X Minuten und Y Sekunden.
Zu finden unter Menü – Einstellungen – Telefoneinstellungen – Automatische Tastensperre (Series 40-Geräte) oder unter Menu> Einstell. > Tel.-einstell. > Allgemein> Sicherheit> Telefon
und SIM-Karte> Tastatursperrfrist> Benutzerdefiniert + die gewünschte Zeit (Series 60-Geräte).
Juli 16th, 2008 at 06:35
Ich hab da spontan:
LEONARD COHEN
Datum / Zeit: Sa, 04.10.2008 /20:00 Uhr
Ort: o2 World / BERLIN
————————————————–
2 Ticket(s) x 80,60 EUR
Normalpreis
Block 201
Jetzt muß ich bloß noch irgendwie dorthin…
Natürlich ist es Kitsch, aber bitte, wenn mich wer fragt, ganz großes Kino:
“And I’ll dance with you in Vienna
I’ll be wearing a river’s disguise
The hyacinth wild on my shoulder
My mouth on the dew of your thighs
…”
Blablabla (nach Lorca)
Die jungen Leute von heute kennen den Mann ja gar nicht mehr, aber für mich: der Beste.
Juli 16th, 2008 at 07:12
Nebenbei bemerkt: Sich selbst anzurufen ist doch noch das harmloseste, was bei deaktivierter Tastensperre passieren kann. Da hatte ich schon viel schlimmere Erlebnisse… *hüstel*
Juli 16th, 2008 at 09:35
Katzenvodoo. Hähä.
Deshalb.
Ich wusste nicht dass es sowas wie Tastensperren gibt. Ach deshalb ist mein Akku immer leer wenn ich das Ding im Rucksack suche und es ist wieder mal nach ganz unten gerutscht und mein Kleingeld und meine Digicam haben es gequetscht und eingeschaltet?
Leonard Cohen. Kenn ich auch. *schmelz*.
(Muss mal mein Rentenantrag suchen gehen und ausfüllen)
Juli 16th, 2008 at 17:36
Auch hier.
Juli 17th, 2008 at 09:52
Wir haben Karten! Wir haben Karten!
Juli 17th, 2008 at 09:55
Michael, ich bin ganz Ohr.
Juli 17th, 2008 at 10:19
Aus gegebenem Anlaß hab ich überlegt, wieviel von dem Zeug ich eigentlich auswendig weiß… müssen 3, 4 Dutzend sein. Das gibt einen 1a mitsingtechnischen Abend. Sogar die raren französischen Bestandteile haben sich über die Jahrzehnte festgefressen…
Les allemands e’taient chez moi,
Ils me dirent, signe toi,
Mais je n’ai pas peur;
J’ai repris mon arme.
J’ai change’ cent fois de nom,
J’ai perdu femme et enfants
Mais j’ai tant d’amis;
J’ai la france entie`re.
Un vieil homme dans un grenier
Pour la nuit nous a cache’,
Les allemands l’ont pris;
Il est mort sans surprise.
(Gut, das war jetzt rauskopiert, aber fürs Prinzip)
Vor 20, 25 Jahren war er in Wien… Stadthalle. Die Leute haben buchstäblich gekniet.
Auf ihn passt irgendwo auch die Paolo-Conte-Beschreibung: Frauen wollen keine schönen Männer, Frauen wollen Männer, die schöne Frauen gehabt haben.
Juli 17th, 2008 at 15:46
Der Mann ist Frankokanadier! Das erklärt alles. Hach.
Juli 24th, 2008 at 15:22
Ach Du Scheiße! Leonard Cohen lebt noch? Ich weiß wirklich nicht, ob mir eine Voodoo-Katze nicht lieber wäre.
))