Sensationelle Tieraufnahmen!
Samstag, 24. Mai 2008 geschrieben von SyberiaLiebe Zuschauer, liebe Häkelschweinfreunde, heute zeigen wir aus unsere beliebten Serie “Tiere in der Wildnis” etwas, dass man in freier Laufbahn nur sehr selten zu sehen bekommt: das Balzverhalten des Häkelschweins. Aber still, hier ist schon das Häkelschweinweibchen auf der Lichtung…
Und hier nähert sich auch schon ein Häkelschweinmännchen in balzbereiter Haltung. Beachten Sie die stolze Färbung und die geblähten Nüstern, welche seine Paarungsbereitschaft anzeigen. Zuerst scheint das Weibchen Interesse zu bekunden…
… doch dann dreht es sich von dem Männchen weg und tut so, als sei es nicht interessiert. Beachten Sie jedoch das kokette Ringelschwänzchen, das dem Männchen signalisieren soll, dass seine Bemühungen nicht komplett vergebens sind.
Das Männchen bringt dem Weibchen nun ein Balzgeschenk dar. Häkelschweine sind bekannt für ihre ausgeprägten Balzrituale, und insbesondere die Weibchen bevorzugen hochwertige Geschenke von ihren Paarungspartnern. Unser Häkelschweinmännchen scheint die richtige Wahl mit einem guten Glas 1963er Moscato d’Asti getroffen zu haben.
Das Weibchen wendet sich nun dem Balzgeschenk zu und leert es gemeinsam mit dem Männchen, welches sich nun in der Sicherheit wiegt, dem gewünschten Ziel nahe zu kommen.
Da beide Häkelschweine nun im leicht angetrunkenen Zustand sind, bekommen wir die Gelegenheit eine der seltensten Vorkommnisse in der Natur beizuwohnen … das weibliche Häkelschwein zückt Wolle und Häkelnadeln. Das männliche Häkelschwein ist sich seiner prekären Situation offensichtlich in keinster Weise bewusst – noch hat es nicht mitbekommen, dass sein gerissener Plan es selbst in eine Falle gelockt hat.
Die nächsten zehn Minuten mussten wir leider aus rechtlichen Gründen ausblenden, da die schockierenden Paarungsszenen von Häkelschweinen für den Sender als nicht geeignet beurteilt wurden. Wir blenden nun wieder direkt nach dem Vollzug des Aktes ein und werden Zeuge eine der wundervollsten Begebenheiten der Natur…
… der Geburt eines neuen Häkelschweins. Noch ist das Jungtier in einer ungewöhnlichen bräunlichgelben Tarnfarbe gehalten und die Ohren sind zu lang, doch diese werden sich anlegen, sobald es voll ausgewachsen ist. Doch nicht für jeden ist das Wunder der Geburt so angenehm mit anzusehen, wie für uns, was man deutlich erkennen kann…
… da das männliche Häkelschwein sich bestürzt den Resten seines Balzgeschenkes zuwendet um sich um den Verstand zu trinken. Das Weibchen wird nun das Junge die nächsten Wochen auf dem Rücken mit sich herumtragen, bis es kräftig genug ist, um auf eigenen Beinen zu stehen…
… und Sie, liebe Zuschauer, dürfen als erste Zeugen dieses einzigartigen Naturschauspiels bei der Namensfindung hilfreich sein. Ihre Vorschläge bitte!










Mai 24th, 2008 at 17:11
Das ist doch ein Huhn!
Mai 24th, 2008 at 20:36
Die Mutter sieht aus wie eine Trudy, das Baby Schwein ist definitiv ein Graham.
Über den Namen des Vaters muss ich noch mal nachdenken.
Ich finde Deine Schweine großartig!
Mai 24th, 2008 at 21:14
Leon und Leonie sind gerade in Mode (anscheinend ist ja noch nicht bekannt ob Junge oder Mädchen).
Mai 24th, 2008 at 21:31
Kristof: Bitte suche umgehend den Augenoptiker deines Vertrauens auf. Ein Huhn… tz…
Schildmaid: Graham hat was und kommt in die nähere Auswahl.
Knud: Eine Freundin hat eine Tochter, die Leonie heißt. Kann ich also nicht machen, wenn die weiter mit mir reden soll.
Das Häkelschweinbaby ist übrigens eine meisterlich ausgeführte Auftragsarbeit von Tante Nini, die ich hier wärmstens und uneingeschränkt weiterempfehlen kann!
Mai 24th, 2008 at 22:11
Respekt, werte Syberia:
Sielmann und Grizmek wären stolz auf Sie! Wohl selten ist das ergötzliche Paarungsverhalten adoleszenter europäischer haekelschweine so trefflich dokumentiert worden wie in diesem Meisterwerk der Naturbeobachtung.
Was jedoch das Aussehen des Nachwuchses betrifft, so würde ich empfehlen, zumindest die erste Vorsorgeuntersuchung nicht zu versäumen…
Mai 25th, 2008 at 08:14
Sehen Sie! Auch der Experte ist besorgt ob des Aussehens der Brut. Ich würde sogar einen Vaterschaftstest empfehlen!
(Augenoptiker haben per se nicht mein Vertrauen.)
Mai 25th, 2008 at 16:43
Zu den Namenstipps: Das Exemplar männliches erwachsenes Häkelschwein erinnert (mich) an einen Elmar.
Und sonst: Ist das mit dem einen Nasenloch nicht sehr ungesund?
Mai 25th, 2008 at 17:26
Das ist nicht bloß ein Nasenloch, sondern überhaupt die einzige Körperöffnung, die ein haekelschwein besitzt. Schon allein deshalb sollten wir froh sein, dass Frau Syberia den eigentlichen Paarungsakt ausgeblendet hat…
Mai 26th, 2008 at 06:51
Bitte, gern geschehen.
Hacken Sie nicht alle auf dem Häkelschweinbaby rum, das ist sehr feinmaschig! (Vielleicht hätte ich die Mutter nicht schütteln sollen, um zu hören, ob da was drin klappert…)
Die Eltern heißen bereits, nämlich Harley und Davidson.
Mai 26th, 2008 at 07:18
Sehr schön – sehr schön!
Mein Namenssvorschlag wäre “Horst”.
Die Maxime der Namensfindung bei Haekelschweinen sollte m.E. lauten:
“Jaqueline, Kevin sowie die Namensfindung des Nachwuches nach Hauptstädten sollte den Menschen vorbehalten bleiben – und das ist schon schlimm genug!”
Einen lieben Gruß von Valentin soll ich übrigens ausrichten .. er würde sonst gerne selber kommentieren, er ißt aber gerade ein Wurstbrot .. .;)
Gruß
Lars
Mai 26th, 2008 at 09:18
Man könnte es auch “Anakin Lennox” taufen (hähähä).
Mai 26th, 2008 at 14:48
Valentin heißt sicher Hannibal mit zweitem Vornamen, oder? Tz.
Das arme kleine Ding soll wohl später auf dem Schulhof verprügelt werden? Ich tendiere zu Paul.
Mai 26th, 2008 at 18:18
ich wäre für tuttle!
Mai 26th, 2008 at 18:19
oder pixel!
Mai 26th, 2008 at 21:37
Pixel finde ich persönlich gut…
Mai 27th, 2008 at 00:31
Oder Pixi, denn der Nachwuchs erinnert entfernt an “Pixi im Wolkenkuckucksheim”:
http://www.zeichentrickserien.de/pixi.htm
Mai 28th, 2008 at 15:52
Nun denn, ich taufe es auf den Namen Pigsel.
Mai 28th, 2008 at 17:14
juchu, ich hab gewonnen
Mai 30th, 2008 at 10:46
Häkelschweine FTMFW.