Spaß mit der Post
Mittwoch, 14. Mai 2008 geschrieben von SyberiaNeulich bekam ich ein Päckchen, das ein Nachbar bekommen sollte. Dafür hatte ein anderer meine Kreditkartenabrechnung im Briefkasten und wir von noch einem anderen Nachbarn dessen Schreiben vom Arbeitsamt. So etwas passiert nicht zum ersten Mal, aber mehrere mündliche und zwei schriftliche Beschwerden (“Füllen Sie das Formular aus…” – “Da steht übrigens fett und in Großbuchstaben, Sie sollen das auf keinen Fall vom Kunden ausfüllen lassen.” – “Da steht ‘ne ganze Menge…”) haben nichts gefruchtet. Null, niente, nada.
Letzte Woche bekamen wir eine Karte (mal wieder, obwohl wir zuhause waren) und als ich das Paket in der Filiale abholen wollte, war keins da. Und wie komme ich nun an mein Paket? Komplettes Desinteresse seitens der Postangestellten. Erst nach eindringlichem Insitieren kam ein “Füllen Sie das Formular aus…”.
Und wir sind nicht die Einzigen.

Mai 14th, 2008 at 15:53
Deshalb lass ich mir Bestellungen (Bücher, Wein, Olivenöl, eigentlich alles, selbst meine Verleih-CDs) auch nur noch ins Büro schicken. Da trauen die sich das Kärtchending nämlich nicht, weil sie ja schlecht sagen können, sie seien Donnerstag Vormittag da gewesen und hätten niemanden erreicht …
Und die Sachen, die Samstag kommen, werden gelagert und Montag geliefert. Aber bei Kreditkarten und Behördenpost funktioniert es gottseidank noch (wobei: was weiß ich schon, welche Briefe ich nicht bekommen habe.)
Mai 14th, 2008 at 17:36
Oh ja, Post/DHL. Wenn ich ehrlich sagen sollte, was ich über das lokale DHL-Personal und DHLs Beschwerdemanagement denke, dann hätte ich für die nächsten 10 Jahre Beleidigungsklagen am Hals. Oder für die nächsten 20 Jahre.
Momentane Spitzenleistung: Paketzusteller klingelt, meldet sich über die Sprechanlage und ich betätige den Türöffner. Bis dahin alles normal. Nach ein paar Minuten Warten, bei dem kein Paketbote an der Wohnungstür auftaucht, gehe ich ihn im Haus suchen und sehe gerade noch, wie ein gelbes Auto um die nächste Straßenecke entschwindet. Im Briefkasten finde ich eine rote Benachrichtigungskarte für eine Lieferung die ich dringend brauchte.
Nicht das andere Dienste viel besser sind. Möge sie alle der Blitz beim Scheißen treffen.
Mai 15th, 2008 at 23:19
Das ist “konkurrenzfähige Marktwirtschaft”: schlechte Bezahlung bei Zeitdruck, der für Überstunden sorgt, die niemand zahlt und auch nicht anderweitig ausgeglichen werden und damit die sowieso schlechte Bezahlung real nochmal verringern. Schöne Billiglohnwelt.
Mai 20th, 2008 at 16:42
[...] das eher kein Zufall ist, zeigen auch kürzliche Blogeinträge von Anke Gröner, Herrn Paulsen und Syberia. Mein erstes Erlebnis widerfuhr mir beim Betreten eines, sagen wir „Copyshops” (Kopien, [...]