Schleichwerbung

Donnerstag, 27. März 2008 geschrieben von Syberia

Seit neuestem wird hier bei älteren Beiträgen ein nichtssagender Kommentar hinterlassen und beim Autorennamen auf irgendwelche kommerziellen Websiten (Tierfutter, Gartenbedarf, Reiseveranstalter, alles ist dabei) verlinkt. Bisher habe ich jedesmal eine Rechnung geschrieben und den Dreck gelöscht. Allmählich nimmt es überhand und nervt ordentlich. Hat jemand eine Idee, wie man diesen Spacken eine Riegel vorschieben kann?

15 Antworten to “Schleichwerbung”

  1. Arno Says:

    Die Rechnungen nicht nur schreiben, sondern bei Nichtbezahlen an ein Inkassounternehmen geben.

  2. Merlix Says:

    Bei mir auch gerade. Wahrscheinlich hoffnungslos, egal, was man tut.

  3. Syberia Says:

    Erstaunlicherweise zahlen die meisten, aber darum geht es mir nicht: ich will, dass das aufhört! Ich bin grantig! Alle Maßnahmen, die mir einfallen (sämtliche Kommentare moderieren, generell keine Links zulassen etc.), treffen die Falschen und/oder machen ‘ne Menge Arbeit. Ich nehme an, da werden irgendwelche Agenturen beauftragt, die Studenten an die PCs setzen.

  4. Merlix Says:

    Ja, und zwar Studenten, die stets auffällig schlecht in Rechtschreibung sind. Ich hatte heute einen solchen Link aus einer Firma, die Springer gehört. Schon erstaunlich.

  5. Mike Seeger Says:

    “Händisch” eingegebene Kommentare zu unterbinden, die sich an die Spielregeln von Spam Karma halten ist schwierig. Zuallererst sollte im Bereich des Kommentarformulars explizit darauf hingewiesen werden, dass solche Art Werbung unerwünscht ist und in Rechnung gestellt wird. Das bedingt aber auch ein Impressum.
    Nun bin ich im Internet mit meinem richtigen Namen, meiner richtigen E-Mailadresse und Angabe meiner Webseite unterwegs; letztere hält für interessierte Leser auch ein Angebot zum Erwerb von Waren bereit. Gehöre ich also automatisch zu den unerwünschten Kommentatoren? Ich lasse dann im Zweifel das kommentieren, da ich nicht weiß, wie der Inhaber des Blogs darauf reagiert.
    Jetzt wissen Sie also, wie Sie mich loswerden können. :-)

  6. Syberia Says:

    Herr Merlix, ich wundere mich immer wieder darüber, dass es Leute gibt, die solche Methoden ernsthaft für erfolgreich halten, wo doch die 56-jährige (!) polnische Zugehfrau meiner Eltern bereits erkannt hat: “Klettern Leute nur auf Palme mit so Spam!”

    Herr Seeger, ich fände zwar besser, sie würden ein Blog angeben, aber Sie sind amüsant und ich weiß, dass es Ihnen nicht ausschließlich und in erster Linie darum geht, Ihr Olivenöl unter die Leute zu bringen.

  7. textologen Says:

    Bin gerade auf diesen Blog gestoßen und eben diesen Beitrag – interessante Fragestellung “wie lasse ich Kommentare zu, aber ohne Spammer anzuziehen”. Das ist ähnlich schwierig, wie einen hungrigen Hund vom Futter zu locken. Wer garantiert keine Spam-Mails bekommen möchte, der darf einfach keine Email-Adresse haben und wer keine lupenreine Kommentare zulassen möchte, der sollte seinen blog schnell löschen ;)

  8. C.J. Says:

    Abmahnen.

  9. Mike Seeger Says:

    So besser? :-)

  10. Macsico Says:

    “Comments are closed for this posting.”

    Obiges bekomme ich hier und da in alten Postings zu Gesicht und zeigt, daß auch andere Blogger keine Lust hatten und haben, sich um dort versteckte Werbe-Kommentare zu kümmern.

    Eventuell schon in der Blog-Software vorhanden, so ein Zeitschalter?

  11. Arno Says:

    Die Zahlen? Dann wird es Zeit höhere Beträge in Rechnung zu stellen.

  12. Wolfgang G. Wettach Says:

    Wenn jemand wie ich inhaltliches kommentiert wie zum Thema LIDL, wo ich Deine Witze in meinem Blog aufgenommen habe, dann ist das ja nicht der Linkspam den Du meinst, oder? O:-)

  13. lightdot Says:

    Ist zwar auch ein Link, aber vielleicht hilfreich:
    http://www.lightdots.de/blog/?p=718
    Hatte nämlich auch das Problem mit Spamkommentaren und dieses Plugin ist besser bisher als jede Schutzmauer. :-)
    Viel Glück! Ich weiß, wie nervend die Sache ist.

  14. Conny Says:

    Eine Captcha-Abfrage in die Kommentare einbinden, indem der Nutzer noch einen Code zum abschicken eingeben muß. So werden zumindest zu 99% der automatisch generierten Spams abgehalten.

  15. Syberia Says:

    So. Im Moment ist Ruhe.