Operation Geburtstagsdesaster
Dienstag, 27. November 2007 geschrieben von SyberiaBei dem Heulen, das heute morgen über der Republik erklang, handelte es sich nicht um einen Sirenenprobealarm, sondern um die Töne, die Herr A. von sich gab beim Anblick seines freudig erwarteten Geburtstagskuchens.

Ich wollte mir nämlich einen Spaß machen und Herrn A. Zauberkerzen auf den Kuchen stellen. Sie wissen schon, die Dinger, die erst ausgehen, wenn man pustet und nach einem kurzen Moment lustig wieder aufflammen. Stattdessen habe ich die Dinger erwischt, die wie wild abfackeln, einen Ascheregen auf ihre Umgebung niedergehen lassen und gar nicht daran denken, auszugehen. Dafür stinken sie die Bude voll, bis sie abgebrannt sind und der Kuchen lecker mit Wachs, Asche und Monsterdochten bedeckt ist.

Den kann man nur noch in den Mülleimer werfen. 

November 27th, 2007 at 11:06
Haha!
November 27th, 2007 at 11:22
OHHH nein… aber sehr geil
Ach und alles gute an Herrn A. von Unbekannt
November 27th, 2007 at 12:01
*pruuuuust*
Na dann: Herzlichen Glückwunsch!!
Allerliebste Frau I. – ist doch nicht so schlimm. Wichtig ist doch, dass es von Herzen kam – also der Kuchen – also als er noch schön war, mein ich…
Tut mir leid!! Das ist ZU witzig! Der KUCHEN!! Ich schmeiß mich wech! Und dabei meinten Sie es doch sooo gut! *vomStuhlfallvorLachen!!*
November 27th, 2007 at 12:03
Monsterdochte!!!
Boah – ich kann nicht mehr!
November 27th, 2007 at 12:31
da sehen sie wieder, wie gut es war dass sie sich nicht an den favorisierten monsterkuchen gewagt haben. DAS geheul hätte ich sicherlich bis hierher gehört.
laden sie ihn in eine konditorei des vertrauens ein, auf drei stück kuchen seiner wahl, und wünschen sie ihm von uns allen alles gute. mehr können wir, glaube ich, nicht tun. ausser: daraus lernen, dass man kerzen mit monsterdochten nicht in kuchen steckt. und wenn, dann nur in die die man leuten schenkt die man NICHT mag, und denen man trotzdem einen kuchen schenken muss. dann sollte man allerdings darauf bedacht nehmen, dass sich zwischen kuchen und monsterdochtkerzen eine ordentlich gefärbte, dicke, klebrichte, sabbrichte, locker-leichte und sehr, sehr dicke schichte creme befindet. und dass man beim ausblasen der kerzen schon die laufschuhe anhat und die tür geöffnet ist.
November 27th, 2007 at 13:15
äh … ist jetzt nicht wahr oder?
Mir blutet das Herz mit …
November 27th, 2007 at 13:40
@Frau kelef: So hat es doch noch sein Gutes, obwohl Herr A. das anders sieht.
@creezy: Doch. Ich habe – Zitat Herr A. – “den Geburtstagskuchen kaputt gemacht”.
November 27th, 2007 at 15:58
Da müssen Sie doch eigentlich nur die Wachsschicht abkratzen und ein bisschen Puderzucker drüberstäuben. Und wenn Herr A. nicht mag, dann vielleicht die Katze? Herr Hund fände den Kuchen zum Niederknien.
November 27th, 2007 at 16:40
Herr A. hat es versucht. Das war nix zu machen.
November 27th, 2007 at 19:05
Sieht irgendwie bissl wie als Aschenbecher benutzt aus. So voller alter Kippen…
Der Wille zählt… denkichma’…
November 27th, 2007 at 19:06
Das Problem ist, dass die Kerzen nicht, wie es normale Kerzen tun, sich in Wachs auflösen … das hätte man ja entfernen und im schlimmsten Fall kleine Spurenelemente sogar mitessen können (an Wachs ist, glaube ich, noch keiner gestorben). Aber nein, es waren ja haha-lassen-sich-nicht-ausblasen Trickkerzen – und die lösen sich in eine staubartige Substanz aus, die von Konsistenz und Farbe her Asbest nicht unbedingt unähnlich sieht… ganz zu schweigen von den Plastiksteckern, in denen sie stehen, die sie, da sie ja nicht ausgehen bevor nicht auch das letzte Spürchen der wieder entzündenden Substanz verbrannt ist, wunderbar zerschmolzen und mit dem Kuchen eine Einheit eingangen sind.
Ich bin wirklich nicht mäkelig, was sowas angeht, und ich hab sogar versucht die Katastrophe zu entfernen, aber da war nichts mehr zu retten.
Das einzig positive daran ist, dass ich genau den selben Plan mit Frau I. für ihren Geburtstag vorhatte und jetzt vorgewarnt bin, dass man sowas besser nicht tun sollte.
Lernen durch Schmerzen. Seufz.
November 28th, 2007 at 19:18
langes messer und oben absäbeln? sahne drüba und mit öhm… schokoraspeln beschneien?
oder umdrehen und von unten losessen. wer wax erwischt hat halt verloren.
November 29th, 2007 at 23:59
Mein herzliches Beileid, denn ich möchte meine letzte
Flasche Champagner verwetten, dass das ein ganz
ausgezeichneter Geburtstagskuchen hätte sein mögen.
Zutiefst mitfühelnd
Ihr Erdge Schoss
Dezember 1st, 2007 at 05:28
Aber mal ehrlich. Sind nicht grad die Kuchen besonders unvergessen die man auf solche Art und Weise irgendwie verliert? Und ich denke niemand würde anzweifeln, das dieser Kuchen großartig geschmeckt hätte.