Mittwoch, 21. November 2007 geschrieben von Syberia

Armes Kind.

5 Antworten to “”

  1. creezy Says:

    Nicht wahr? Wie stellt sich die Mutter die Treffen eigentlich vor? Der Vater sitzt vor dem Sohn, sagt «Tag» und dann gucken beide gelangweilt zwei Stunden lang aus dem Fenster? Das ist bestimmt sehr schön und fördert ganz toll die Entwicklung der Psyche des Kindes … in die falsche Richtung.

  2. Syberia Says:

    Die Mutter hat das Kind bekommen, weil sie unbedingt eins von ihm wollte, auch gegen den Willen des damals schon verheirateteten Erzeugers. Der Erzeuger hat deshalb die Beziehung zu ihr abgebrochen und jeden Kontakt zu seinem Fleisch und Blut verweigert. Seine Ehefrau droht ihm mit Scheidung, falls er das Kind doch wie angeordnet regelmäßig sieht (was eine halbe Stunde alle drei Monate wäre, ohne Anwesenheit der Mutter, dafür mit Aufsichtsperson vom Jugendamt).

    Da toben drei Erwachsene (die Juristen lasse ich jetzt mal aussen vor) ungebremst ihren Egoismus aus und der Kurze, der nun wirklich nichts für den Schlamassel und sich nicht wehren kann, der darf es ausbaden. Hoffentlich hat der Kleine wenigstens einen guten Therapeuten.

  3. kaltmamsell Says:

    Irritierenderweise hieß es gestern in der Tagesschau auch noch, der Bub lebe in einem Heim. Warum hamse den nicht sofort zur Adoption freigegeben? Dann hätte er Eltern, die ihn wirklich wollen.

  4. Syberia Says:

    Weil es den Beteiligten anscheinend nie um das Glück dieses Kindes ging, sondern um das, was sie für ihr eigenes, ihnen zustehendes Glück halten?

  5. Kirsten Says:

    Die Mutter fühlte sich angeblich überfordert mit dem Kind, deswegen ist es im Heim, das arme.

    Ich fand auch interessant, dass bei allen Berichten, die ich gesehen habe, das Kindeswohl irgendwie so gar nicht thematisiert wurde.