Liebe(r) (Langzeit)arbeitslose(r)!
Samstag, 21. April 2007 geschrieben von SyberiaWir sind sicher, Du willst es weder wissen noch wahrhaben, aber 90% des gesamten Lohnsteueraufkommens Deutschlands werden von 10% der Steuerpflichtigen erbracht. Die Gering- und Normalverdiener sind diese 10% nicht. Es sind die Unternehmen, Selbstständigen, Rechtsanwälte, Ärzte, Manager und hohen Beamten, die diese Steuern erwirtschaften. Unser Sozialstaat wird also bereits jetzt wesentlich von den Wohlhabenden geschultert.
Der Dank des Vaterlandes ist jedoch nicht nur ungewiss sondern schlicht nicht vorhanden – im Gegenteil: als ausgewiesener Leistungsträger darf man in diesem Land kräftigst zahlen – und sich gleichzeitig beschimpfen lassen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn viele von uns es vorziehen, Ihre Brötchen im Ausland zu verdienen.
Was Du, liebe(r) (Langzeit)arbeitslose(r), nämlich gerne vergisst: wir verdienen zu Recht mehr. Wir haben in eine bessere Ausbildung investiert, tragen mehr Verantwortung und machen so viele Überstunden, dass wir unserer Familie ein Foto auf den Küchentisch stellen müssen, damit die nicht vergisst, wie wir aussehen.
Wir gehen in die Oper, wissen um den Genuss von Hummer, Austern und Champagner und kaufen Bücher, die auf der Liste des Spiegel oder im Feuilleton der Zeit stehen. Wir sorgen dafür, dass unsere Kinder in der Schule gute Noten haben und Latein lernen, dass sie Klavier-, Ballett- und Reitunterricht bekommen und durch Leistungswillen und Leistungsbereitschaft glänzen – so, wie wir es ihnen vorleben. Du hingegen glotzt lieber TV, frisst Fastfood und kaufst Deinen Kindern die neuesten Videospiele – was Dich alles nicht davon abhält, Dich über die angeblich mangelnden Chancengleichheit in den Schulen zu beschweren.
Menschen, die arbeitsfähig sind und von der Solidargemeinschaft finanziell ausgehalten werden, müssten, so meinen wir, wenigstens von ihrer Zeit ein wenig für Alte, Kranke und Kinder erübrigen. Wenn jemand andere für seine Krankenversicherungsleistungen, sein Essen, die Miete und für alles, was er zum Leben benötigt zahlen lässt, so wäre es doch es ein feiner Zug, wenn er etwas zurück gäbe – zum Beispiel im Rahmen eines sozialen Engagements. Doch jegliche Vorschläge in dieser Richtung werden sofort mit dem „Reichsarbeitsdienst“ verglichen.
Wir aber geben feiwillig ab von dem, was wir haben. Wer, glaubst Du, finanziert die Tafeln, wer backt im Rotary-Club Kekse für den Weihnachtsmarkt und wer spendet den Erlös für den neuen Spielplatz des Kindergartens? Wer spendet dem Museum das wertvolle Kunstwerk, der Kirche das neue Dach und der Bibliothek die kostbaren Erstausgaben? Das bist nicht Du! Das sind wir.
Wir bringen Opfer – aber Opfer willst Du gerne sein.
Wir erbringen Leistung – Du warst und bist ein Kostenfaktor.
Wir handeln sozial, Du bist in deinen Ansprüchen und deinem Verhalten alles andere als sozial.
Wir sind es leid, Deinen Müßiggang zu finanzieren.
Wir verlangen die Abschaffung des Arbeitslosengeldes II für alle arbeitsfähigen Personen. Dann wirst Du, liebe(r) (Langzeit)arbeitslose(r) endlich selbst rudern müssen – oder eben untergehen, ohne uns mit hinunter zu ziehen.
Wir sind sicher, wir sprechen im Namen aller arbeitenden, steuer- und sozialabgabenzahlenden Bürger dieses Landes, von denen die überwältigende Mehrheit sich nur zu denken traut, was wir uns auszusprechen wagen.
Mit höflichen Grüßen
Die Leistungsträger dieses Landes

April 21st, 2007 at 17:57
Puhhh, was für ein arroganter Eintrag.
Man kann einzelne Personen ansprechen und kritisieren, aber alle in einen Topf zu werfen und somit zu behaupten Langzeitarbeitslose seien alle so, das finde ich unverschämt.
Schon mal überlegt wie viele Behinderte in diese Kategorie fallen, die gerne arbeiten würden, aber die abgelehnt werden, weil sie zu langsam sind oder zu oft krank, weil sie nicht “schön genug” sind oder Menschen durch ihr Anderssein verunsichern?
Haben Sie sich schon mal den Alltag von psychisch Kranken angeschaut, die z.B. aufgrund eines traumatischen Erlebnisses plötzlich aus dem gewohnten Leben gerissen werden und vielleicht auch noch das Pech haben nicht passend behandelt zu werden? Auch für sie wäre Ihr Beitrag ein Schlag ins Gesicht.
Wie viele Frauen können nicht arbeiten, weil Krippen- und Kindergartenplätze fehlen? Auch sie trifft Ihr gedankenlos hingeworfener Beitrag. Ebenso Menschen, die als zu alt eingestuft werden, weil niemand ihre Kompetenz und langjährige Erfahrung zu schätzen weiß.
Zu behaupten alle Langzeitlosen würden sich nicht sozial engagieren, das zeugt von einer erschreckend oberflächigen Denkart.
Woher beziehen Sie ihre Informationen über “die” Langzeitarbeitslosen? Aus niveauvollen Zeitungen oder etwa nur über reisserisch aufgemachte Fernsehbeiträge, die die Extreme zeigen, um das Interesse der Zuseher zu bannen?
Sabine Schmitz
April 21st, 2007 at 18:06
Frau Schmitz, bitte schlagen Sie das Wort “Ironie” im Duden nach.
April 21st, 2007 at 18:27
Wow, was für ein wunderbarer Artikel, genau nach meinem Geschmack! Ironie ist doch immer noch die beste Art, seine Meinung auszudrücken. Gell, Frau Schmitz?
April 22nd, 2007 at 10:22
Sehr hübscher Beitrag. Was ist daran Ironie?
Kleiner Gedanke: Sind “Langzeitarbeitslose” vielleicht ein viel geringeres Phänomen als wir denken? Besteht die “Masse” der (wie viel?) Millionen Arbeitslosen nicht ständig aus anderen Leuten, weil viele eben Jobs verlieren und wieder welche bekommen und so weiter? Eine Zahl wie eine Art Durchlaufposten? Ich denke, eine Gesellschaft kann schon locker sein und einen gewissen Anteil von Nicht-Leistungsträgern durchschleppen.
@ Sabine Schmitz: Verstehe Ihre Kritik sehr gut, denke aber nicht, dass die Autorin mit dem Typus “Langzeitarbeitsloser” Frauen meint, die mangels Krippenplätzen nicht arbeiten können … oder andere Menschen, denen das Leben schwierige Umstände beschert hat.
Beste Grüße von einem Leistungsträger (irgend jemand *muss* ja den Jaguar bewegen …)
April 22nd, 2007 at 11:06
Der ist elegant und schnittig der Brief, liebe Syberia. Sehr schön auf den Punkt gebracht. Was im Grunde die Misere lösen würde, wäre wenn dem Arbeitslosen am Stichtag zum Übergang in AG II ein
euthanasierendes Medikament überlassen, äh zu teuer, ein Strick überreicht würde. Den Strick können wir mehrfach verwenden. Wie elegant und kostengünstig das die Probleme der 10 % (wie machen die das eigentlich?) lösen würde …April 22nd, 2007 at 12:34
Das Bittere an diesem Brief ist, dass er die tatsächliche Meinung der üblichen Presseclub- und Sabine-Christiansen-Gäste und SpiegelFocusBild-Autoren sehr präzise wiedergibt.
Deshalb verstehe ich nur zu gut, dass man ihn nicht gleich als Ironie versteht, denn an vielen anderen Orten wäre er ernstgemeint gewesen.
Besonders reizvoll an diesem neoliberalen Geseiere ist, dass die sogenannten Leistungsträger genau jene sind, die durch fantasielose Rationalisierungen für Arbeitsplatzverluste sorgen und anschließend den gerade selbst erzeugten Arbeitslosen ihre Faulheit vorwerfen.
Auch immer wieder schön ist der Gedanke, dass die Pflege von Alten und Kranken doch genauso gut durch ungelernte Zwangsarbeiter erledigt werden kann, seien es Zivis oder Arbeitslose, während in Autowerkstätten aber bitte Fachkräfte mögen, denn da geht es ja um wichtigere Dinge.
April 23rd, 2007 at 07:47
Öl ins Feuer! Öl ins Feuer!
April 23rd, 2007 at 08:54
habe den brief mit begeisterung gelesen. würde ihn so unterschreiben. seit jahren verdiene ich faktisch immer weniger, weihnachtsgeld ist weggefallen, urlaubsgeld, zuschlaege für nacht- und wochenendschichten, aber der staat greift immer mehr ab von dem was uebrig bleibt. wie lange noch? wieso muss ich fremde leute durchfuettern und ihren baelgern die klassenreisen bezahlen? mir schenkt auch keiner was.
April 23rd, 2007 at 09:52
Oh ja. In Speyer ist ja schon der erste Leistungsschmarotzer verhungert. Hätte eben mehr Essen kaufen müssen von dem Geld, das ihm nach Kürzung des ALG2 auf null auss “anderen Quellen” zukam. Wieso nicht gleich Zwangserschießung statt Kündigungsschreiben? Gibt auch wieder Arbeitsplätze – in der Kadaverbeseitigung.
April 23rd, 2007 at 12:19
das ist kompletter bloedsinn. der mann war geistig gestoert. er hat nicht mit den aemtern kommuniziert und haette auch zu einer suppenkueche gehen koennen oder um hilfe bitten. aber natuerlich wird dieser fall jetzt so dargestellt als waere er wegen hartz 4 verhungert. laecherlich.
April 23rd, 2007 at 12:52
Ist einer von diesen Leistungsträgern im neuen Berliner Hauptbahnhof nicht eben erst beim Sturm eingeknickt?
April 23rd, 2007 at 13:04
Kaltmamsell hat es einmal schön dargestellt in Ihrem Beitrag “Wohin mit unserem Deppen” (oder ähnlich?). Statt viel Zeit und Geld in Versuche zu investieren, die Unterschicht mit Gewalt zur Oberschicht machen zu wollen, sollte die Gesellschaft konsequent Leistung fördern. So und nur so werden auch einfache Jobs für einfache Leute geschaffen (nennt man filtering down). Nicht alle Menschen haben das Zeug zu einem Studium und zu einem verantwortungsvollen Beruf befähigt, jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
April 23rd, 2007 at 13:36
Ja was wäre das schön wenn wir in einem Rundumsorglosland leben würden, juchhu. Wer soll das bezahlen???
Früher gab es auch kein Hartz 4 und die Leute sind trotzdem klargekommen und haben nicht so viel gejammert, oder???
April 23rd, 2007 at 18:04
Auch wenn keiner fragt: die Statistik habe ich frei erfunden
April 24th, 2007 at 07:26
PassenSe mal bloß auf, Syberia, einszweidrei verbreiten sich diese Zahlen (ich bin noch am Überlegen, wie ich das am wirkungsvollsten fördern kann).
April 24th, 2007 at 11:59
Syberia, diese Statistikzahlen sind doch eh immer frei erfunden, das ist doch nun schnurzpiepe. Ich war neulich auf so einer Forumsseite, wo die ca. 10 % ihren Beitrag für die „armen Faulen“ diskutiert haben, da lasen sich die Zahlen genauso so … die tragen wirklich das gesamte deutschen Elend alleine auf ihren Schultern.
Sehr schön zu dem Thema der Wunsch von Daniel Bahr. Mich verwirrt das ja immer noch, geht der/die Arbeitssuchende zum Beispiel zu meinem Fallmanager und sagt: ich brauche ein bisschen Unterstützung von Euch (nicht viel, es handelt sich um genau drei Weiterbildungsmodule), damit ich das Manko in meinen Bewerbungsunterlagen – keine wirkliche Ahnung von Druckvorstufe – aushebeln kann. Dann heisst es: das müssen Sie im Zweifelsfall in einer Trainingsmaßnahme im Job lernen, wir haben dafür kein Geld. (Unsinnige Antwort schon in Teil 1, weil man mit dem Manko ja nicht erst zum Gespräch geladen wird …) Ach, die Welt ist groß und ich verstehe sie nicht immer …
April 29th, 2007 at 09:36
Die Statistik ist gar nicht einmal so falsch. Es sind aber nicht sie “Einkommensmillionäre” die besonders viel in den Topf einzahlen, denn die könne sich durch geschicktes Ausnutzen von Steuervorteilen und Abschreibungsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die Flucht in Ausland dem Höchststeuersatz entziehen.
Zahler sind die “Gutverdienenden”. Mit einem Haushaltseinkommen von 80- 100.000 Euro/Jahr Brutto gehört man schon zu den oberen 10%, die aber 70-80% des Einkommenssteuraufkommens leisten. Das ist war nicht gerade wenig, aber eben nicht soviel, um kreative Steuerminimierung zu betreiben. Dazu sind diese Steuerzahler in der Regel vom Standort Deutschland abhängig, weil Angestellt, Familie, Eigentum usw. Quasi Geiseln des Staates.
Was mich ankotzt: Bei den Vorschlägen, die sprudelnden Steuereinnahmen zur Steuersenkung zu verwenden, war sofort wieder von den Geringverdienern die Rede, die jedoch dank grosszügigen Freibeträgen schon jetzt kaum Steuern zahlen.
Den Unmut darüber, dass hier in kleiner Teil der Bevölkerung den grössten Teil finanziert, kann ich verstehen, auch wenn er nicht gerechtfertigt ist. trozdem läuft was schief.
April 29th, 2007 at 12:18
Schön auch immer wieder, dass sich der soziale Zorn der angestellten unteren Mittelschicht mit der maximalen Steuerlast immer hauptsächlich gerne im nach unten Treten artikuliert. Im Sinne von ‘Wollen wir uns unsere Deppen noch leisten’.
Ich schätze da vermischt sich zeitgeistiges politisches Ignorantentum und Wirtschaftsgläubigkeit mit sozialer Distanzierungspanik:
Ich ringe mir ja schön des öfteren ein Schmunzeln ab, wenn sich Abteilungs- Gruppen- und Projektleiter mit Uniabschluss schon zur ‘Elite’ zählen, weil sie Bücher lesen und die Wissenschaftsseite in der SZ.
April 29th, 2007 at 14:17
Geringverdiener zahlen kaum Steuern. Beispiel: Von 30.000 zu versteuerndem Einkommen blieben 2004 netto 29.420 Euro übrig. Jemandem, der eine Million versteuern musste, blieben jedoch nur 588.000 netto.
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.capital.de/static/bilder/Redaktion/006-Intern/001-Tabellen/steuerlast_k.jpg&imgrefurl=http://www.capital.de/finanzen/steuern/100001300.html&h=130&w=190&sz=9&hl=de&start=5&tbnid=mEb-MuvoyF5GwM:&tbnh=70&tbnw=103&prev=/images%3Fq%3Dsteuerlast%26gbv%3D2%26svnum%3D10%26hl%3Dde%26sa%3DG
April 29th, 2007 at 14:48
Das nennt man progressive Besteuerung und hat was mit unsexy sozialer Gerechtigkeit zu tun.
Wer unter 8.000 Euro verdient, bleibt sogar steuerfrei!
Ich finde es unglaublich kleinbürgerlich, sich über den Beitrag der Geringverdiener, Schlechtausgebildeten und sonstig Gehandicapten aufzuregen aber niemals den Blick nach oben zu wagen.
Tim hat nämlich vollkommen recht, ab einem gewissen Einkommensniveau wird sich in der Regel sehr kreativ aus der Verantwortung gezogen.
Seien wir doch mal ehrlich; welcher Steuerzahler mit entsprechenden Möglichkeiten – selbsständiges Einkommen u.ä. hat nicht sein Konto in Österreich, der Schweiz oder Lichtenstein?
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den oberen 10.000, aber in meinem Umfeld gibt es kaum jemand, der nicht ein geheimes Zusatzerbe oder Zuflüsse aus Auslandsgeschäften oder Nichtversteuertes aus Opas Schreinerei, Papas Kanzlei oder so bei verlängerten Wochendausflügen nach Salzburg bewirtschaftet.
Alles was hierarchisch über einem wahrgenommen wird als gottgegeben zu akzeptieren, aber nach unten nach Herzenslust zu verachten ist doch ungebildeter Kleingeist.
April 29th, 2007 at 18:34
Ist ein komplexes Thema. Genauso könnte man argumentieren, dass die Vermieter Reperaturen und Modernisierung legal vom Handwerksbetrieb durchführen lassen, es von der Steuer absetzen und am Ende führt es zu Mietsteigerungen, wenn nicht direkt, dann über das Niveau. Stattdessen kann der gutverdiende Eigenheimbesitzer einen Polen preiswert für ein paar Wochen engagieren und alles auf Vordermann zu bringen. … was in meinem Umfeld sehr beliebt ist. Da werden gute, preiswerte polnische Handwerker praktisch reihum geschickt.
Und was dem Müssiggang der deutschen Arbeitskräfte fördert.
April 29th, 2007 at 19:01
Steuern sind ja eine Sache. Aber ein Schlag ins Genick für Geringverdiener(oder alle, die in der Nähe dieser Grenze sind), sind doch die (notwendigen) Sozialabgaben. Könnte man die nicht ähnlich progressiv steigern wie die Steuer?
April 29th, 2007 at 20:52
Michael: da ginge wohl nur, wenn alle in die Pflichtversicherungen einzahlen müssten.
Den Aufschrei bei den ‘Leistungsträgern’ möchte ich hören.
April 30th, 2007 at 07:23
Der Moment indem ich auch noch die Sozialabgaben andere Leute finanzieren muss ist genau der Moment indem ich in die Schweiz oder nach Österreich auswander.
April 30th, 2007 at 10:49
Mai 1st, 2007 at 14:48
[...] „Auch immer wieder schön ist der Gedanke, dass die Pflege von Alten und Kranken doch genauso gut durch ungelernte Zwangsarbeiter erledigt werden kann, seien es Zivis oder Arbeitslose, während in Autowerkstätten aber bitte Fachkräfte mögen, denn da geht es ja um wichtigere Dinge.“ [...]
Mai 3rd, 2007 at 16:36
Das ist das Problem mit der Ironie.:Es gibt immer ein paar, die’s untreschreiben, weil sie’s nicht merken und ein paar unterschreiben es, obwohl sie’s merken und dsann sind da noch die, die’s merken und ironisch unterschreiben.
Ich bin nicht sicher, wer über diesen Brief lachen soll. Ich kenne genügend solcher Äußerungen, die ganz und gar überzeugt daherkommen.
Mai 3rd, 2007 at 20:59
Ziel der Ironisierung ist ja eigentlich, elegant, geschliffen und intelligent eine Haltung zu transportieren.
Hier scheint aber nirgendwo eine solche durch: Stilmittel mangelhaft eingesetzt; Wirkung versenkt.