Zu blöd um aus dem Bus zu gucken

Mittwoch, 18. Oktober 2006 geschrieben von Syberia

Auf einem Stoppelfeld kommt uns eine Dame mit einem kniehohen, frei laufenden Wollknäuel entgegen. Der Hund hält seine Nase in den Wind und zieht dann wie besessen an der Leine.

Dame: Huhu! Voooorsicht, wir sind läuuuufig!

Ich: Rufen sie sie wenigstens zu sich, du liebe Güte!

Dame: *fröhlich: Hat keinen Zweck, die ist hört nicht! Passen Sie auf!

Ich: Jetzt rufen Sie sie endlich!

Dame: *unvermindert fröhlich* Die ist taub! Aber die würde auch so nicht hören.

Leute gibts…

3 Antworten to “Zu blöd um aus dem Bus zu gucken”

  1. Henriette Says:

    Sie haben jetzt einen Hund?

  2. Syberia Says:

    Einen Spaziergehhund. Ich leihe ihn mir von unseren Nachbarn und gehe mittags zwei Stunden mit ihm. Sieht aus wie Ihr Herr Hund in groß mit langen Beinen. Sehr kluges, aufmerksames Tier. Die schwarze Kampfkatz duldet leider keinen Hund im Haus und macht auch die Hunde von Gästen entsprechend nachdrücklich darauf aufmerksam, selbst riesige Münsterländer kleben dann zitternd an der Frauchens Stuhlkante. Seufz.

  3. ansch Says:

    Ist doch interessant, dass Ihnen die fremde Dame mit dem anderen Hund gleich ihre intimsten, weiblichen Details mitteilt… Was wollte sie damit wohl ausdrücken? Vielleicht hat sie sich mit ihrem eigenen Hund identifiziert, möchte frei sein und stellt sich für anderleuts Belange taub?