Neben die Kappe 2
Dienstag, 26. September 2006 geschrieben von SyberiaHab’ geträumt, datt ich auf einen Dreirad durch die Gegend fahre und dann damit auf die Autobahn muss.
Eine halbe Stunde vor die offizielle Aufstehzeit hörte dem Kater im Wohnzimmer, wie ich die Augenlider aufmachte und setzte sich sofort laut maunzend vors Bett. Herr A. war an pennen.
Im Bad gewankt. Statt eine Papierrolle gleich dem ganzen Rollenhalter vonne Wand gerissen. Auffe Badematte ausgerutscht und mich beide kleine Zehen volle Kanne zielsicher anne einzigste Ecke stossen, die wo datt Badezimmer aufzuweisen hat.
Mit Tränen inne Augen inne Küche gehumpelt, dabei mitten zwischen die Füsse von eine witzkatzsüchtige Kamikatze überholt worden. Noch versucht gehabt dem Gleichgewicht zum halten und ein wilden Charlie-Chaplin-Steptanz aufgeführt, den wo dem Teppichboden aber für sich entschieden hat. Herr A. war an pennen.
Zurück im Bad und die aufgeschürfte Knie mit sonne desinfizierende Salbe bestrichen. Dem Kater dabei mitte anderen Hand davon abgehalten, datt Zeug direkt aus der Tube essen zu wollen. Hat datt woll mit Malzpaste verwechselt. Bedenken über ihn seine Intellegenz unterdrückt.
Tief durchgeatmet und dem zweiten Versuch gestartet, unfallfrei die Küche zu erreichen. Herr A. war an pennen.
Frühstück gemacht und die Katzennäpfe mit heissen Wasser gereinigt. Hysterische Schreie aussen Bad zeigten an, datt Herr A. inwischen woll doch wach war und unter die Dusche. Die wird nämlich eisigkalt, wenn man inne Küche heisses Wasser…
Und draussen isses dunkel und an regnen.

September 26th, 2006 at 07:08
guten Morgen Herr A. und Frau I.
So ging es mir gestern in etwa. Das ist schrecklich, ich kenn das, aber auch der schlimmste Tag geht vorbei, selbst wenn der Himmel nur knapp über unserem Scheitel hängt. Ich weiß das. Denn heute ging es mir noch schlimmer als gestern.
Diese Tage, wo man erst nach 20 km Autofahrt nach dem Aussteigen, kurz vorm Büro bemerkt, dass man die Hausschuhe noch anhat.
September 26th, 2006 at 08:17
Ich kann nur den Trost bieten, dass diese wunderbare Beschreibung dieses furchtbaren Morgens mich gerade überaus erheitert hat. Also wenigstens eine gute Tat heute, selbstaufopfernd sozusagen.
Vielen Dank, dasMiest
September 26th, 2006 at 10:09
Uff – Sie stehen erstaunlich früh auf für einen regnerischen Morgen. Hier ist Sonne und erst um 7:30h Aufstehen mit Kaffee am Bett vom Gemahl gebracht. Und keine hyperaktiven Katzen. Und keine kleinen Kinder mehr.
Ich vermerke: Moohhn, hab ichet gut.
September 26th, 2006 at 20:12
wie wehmütig
September 26th, 2006 at 23:46
“Diese Tage, wo man erst nach 20 km Autofahrt nach dem Aussteigen, kurz vorm Büro bemerkt, dass man die Hausschuhe noch anhat”
So lang´s nicht die 3. Zähne sind……..halb so schlimm!
September 27th, 2006 at 12:20
@sarkas: Ziehen Sie die 3. Zähne immer aus, bevor Sie ins Büro gehen?
September 27th, 2006 at 16:12
@pathologe: Mein Mittelkassewagen in der Goschn ist festgeschraubt. Aber einer Mitarbeiterin passierte es.
September 29th, 2006 at 20:53
Syberia im Haus erspart das actimel!