Ich kriege alle Jobs, die ich nicht haben will

Freitag, 31. März 2006 geschrieben von Syberia

Interessant. Will man einen Job eigentlich nicht haben, geht mit dieser entspannten Haltung in das Vorstellungsgespräch und stellt freche (Gehalts)forderungen, fängt die andere Seite damit an einen zu umwerben. Ist ein bisschen wie mit Männern und Frauen.

Vorgestern bei einer Unternehmensberatung per E-Mail beworben, gestern Anruf, heute erster Gesprächstermin – und am liebsten soll ich Montag dort anfangen, sie seien sehr beeindruckt. Streicheleinheiten fürs Ego, trotzdem hätte ich lieber den anderen Job. Seufz.

Künstlich erzeugen lässt sich das Ist-doch-egal-Gefühl übrigens nicht, habe ich schon vergeblich versucht.

5 Antworten to “Ich kriege alle Jobs, die ich nicht haben will”

  1. Kristof Says:

    Ja, nun weiss ich nicht, ob ich gratulieren oder bedauern soll :-/

  2. Schwarzmaler Says:

    Wenn die (Gehalts)forderungen nur hoch genug waren… Lieber das Huhn in der Pfanne als den Spatz auf dem Dach.

  3. pathologe Says:

    Genau, nehmen, kassieren, weitersuchen.

  4. Syberia Says:

    Sieht im Lebenslauf aber nicht gut aus, wenn man weniger als ein Jahr bei einer Firma geblieben ist.

  5. qfladen Says:

    “Künstlich erzeugen lässt sich das Ist-doch-egal-Gefühl übrigens nicht, habe ich schon vergeblich versucht.”

    Versuchen Sie es mit Kiffen, und für die richtige Portion Selbstüberschätzung ne Line Koks hinterher. Dann noch Amphetamine damit sie im Vergleich zu den Unternehmensberatern nicht zu phlegmatisch rüber kommen.