Salamitaktik
Montag, 20. März 2006 geschrieben von SyberiaWenn man bei einem bestimmten Versandhaus zum ersten Mal etwas bestellt, muss man das per Nachnahme bezahlen. Das ist zwar etwas ärgerlich, denn die Post erhebt Gebühren – richtig ärgerlich wird es allerdings dann, wenn man etwas zurückschickt. Bis das Paket beim Versand ankommt und registriert wird, dauert es etwa eine Woche. Nach vierzehn Tagen bekommt man für jedes Teil einen Brief darüber, dass das Versandhaus die Ware erhalten hätte und den Betrag gutschreiben würde. Nach weiteren zwei Wochen folgt ein Brief mit der Ankündigung, man werde demnächst einen Scheck erhalten. Dieser trudelt dann – Überraschung! – nach wiederum zwei Wochen ein und wird, nachdem man ihn bei der Bank eingereicht hat, nach etwa einer Woche gutgeschrieben. Die Prozedur zieht sich also fast zwei Monate hin. Für jeden Artikel einzeln. Kundenfreundlich geht anders.

März 20th, 2006 at 17:37
Ein Versandhaus schrieb mir mal, ich würde in einem Postleitzahlenbereich leben, in dem die Zahlungsmoral nicht so groß wäre und könne deshalb nur per Nachnahme bestellen. Ich hab dann meine Bestellung nicht nochmal bestätigt…
März 20th, 2006 at 23:41
Ja, schlimme Gegend is das da
März 21st, 2006 at 11:40
Naja, ehrlich gesagt, ich hatte kein Geld…
März 24th, 2006 at 10:20
einerseits verstehe ich ja die versandhäuser, die zahlungsmoral einiger mitmenschen läßt wirklich zu wünschen und viele sind restlos überschuldet mit bestellung aus dem versandhaus – gesehen im fernseher drinnen – also verstehe ich die überzogenen vorsichtsmaßnahmen. aber, dass sie dann solange brauchen, das geld, das nicht ihnen gehört wieder zu retounieren ist schon eine frechheit.