Klassentreffen

Sonntag, 19. März 2006 geschrieben von Syberia

Die Einladung dazu lag gestern im Briefkasten. Ich weiss nicht recht, ob ich da hin gehen soll?

8 Antworten to “Klassentreffen”

  1. matz-o-man Says:

    klar. damit wir hier einen interresanten Blogeintrag lesen können. ;)

  2. Sven Says:

    Wenn es so wird wie bei mir, kann ich nur sagen: Gehen Sie hin. Rechnen Sie aber damit, dass sich nach der Wiedersehensfreude innerhalb von 5 Minuten dieselben Grüppchen rausbilden wie früher.

    Wenn Sie damit leben (und vor allem damit umgehen) können, kann es trotzdem sehr lustig werden.

  3. Kongo-John Says:

    Ha’m sie noch ein paar Rechnungen offen? Wenn ja, dann hingehen, Schow abziehen, es den Ärschen zeigen.

  4. Syberia Says:

    So à la ” Mein Mann, mein Haus, mein Pferd, meine Pferdepfleger”? Och nö.

    Bedenken habe ich, weil die das Ganze organisiert wird von drei Ehemaligen, mit denen ich früher nicht unbedingt viel zu tun hatte und weil die Einladung albern in Reimform gehalten ist.

    (Seltsam, mit einigen Leuten habe ich fast ein Drittel meines Lebens verbracht und heute haben wir keine Kontakt mehr.)

  5. Gloria Says:

    Ich bin nicht da hingegangen, weil ich wusste, dass die meisten Leute, mit denen ich damals befreundet war, auch nicht kommen und mit den anderen konnte ich schon in der Schule nix anfangen.

  6. mein arsch Says:

    Ich bin zu meiner nicht gegangen, weil kein einziger der Namen der Veranstalter auf der Einladung mir auch nur im geringsten bekannt vorkam…

  7. Kongo-John Says:

    ”Mein Mann, mein Haus, …” ist langweilig – und einen Mann habe ich gar nicht. Nein, ich hatte meine tief befriedigende Rache 10 Jahre nach dem Schulabschluß auf einem Klassentreffen.

    Zu wissen, daß jener Berufs-Sohn und Obermacker einer Gruppe, die mir die Schulzeit zur Hölle machte, zwei Jahre Knast hinter sich hatte, gab reichlich Unterhaltung. Besonders, wenn selbiger wenige Minuten später auf den Zeitraum angesprochen, in einer zuvor von mir gut informierten Gruppe behauptete in dieser Zeit zu einem Studienaufenthalt in den USA gewesen zu sein. Gefolgt davon, daß er, unter meiner fleißigen Mithilfe, mit erfundenen Details aus jener amerikanischen Stadt, die er angeblich so gut kannte, und die wir plötzlich noch besser kannten, gequält wurde.

    Oh, es war mir ein innerer Parteitag ihn untergehen zu sehen. Nachtragend? Ich? Oh ja!

  8. wuestenfloh Says:

    Wenn man schon 1960 aus der Schule gekommen ist, kann es für die “Überlebenden” schon wieder interessant werden. Ich betreibe ein “Klassentreffen” im Internet. Das ist für Nichtmitschüler natürlich nicht so interessant. Aber wir “Alten” werden uns wahrscheinlich auch mal wieder in der realen Welt treffen.