Let’s talk about money, baby!

Freitag, 29. Juli 2005 geschrieben von Syberia

Die monatlichen Fixkosten (Mieten für Wohnung und Garage, Telefon, Internet, Kabelfernsehen, GEZ, Strom, Heizung etc.) teilen wir uns fifty-fifty und wir haben ein Extrakonto für die gemeinsame Haushaltskasse, in die wir jeweils 250,- E einzahlen.

 

Davon werden dann Lebensmittel eingekauft, Benzin bezahlt, Katzenfutter und Streu, Drogerieartikel wie Seife, Klopapier und Putzmittel. Ausserdem gibt es noch eine Rubrik “Sonstiges”, dazu gehören Sachen wie Batterien, Glühbirnen, Geschenke.

 

“Sport” und “Vergnügen” zahlen wir “privat” (zum Beispiel die Dauerkarte fürs Hallenbad, Essen gehen, Kino, Theater, Comedy, Bücher, Spiele etc.) ebenso wie Tierarztbesuche, Reparaturkosten am Auto, Urlaub, Handygebühren und ähnliches.

 

Ich frage mich nun: sind 500 Euro monatlich viel oder wenig für zwei Personen? Sollte man die Haushaltskasse aufstocken oder eher mehr sparen? Was gebt ihr monatlich so aus?

29 Antworten to “Let’s talk about money, baby!”

  1. Doris Says:

    Hallo…..Frau Syberia,ich les den Hackblog täglich und 500 € für 2 Personen sind ganz ordentlich.Wir leben zu Viert von 500 €.

  2. syberia Says:

    Weia. Ich ahnte schon, es ist eher zu viel… Wie machen Sie das? Ich kaufe zum Beispiel viel bei Discountern wie Aldi, Lidl und Penny, möchte aber auf Bio-Gemüse und -obst nicht verzichten (Fleisch essen wir kaum, allerdings nicht aus Kostengründen, sondern den Tieren und der Gesundheit zuliebe).

  3. doesntmatter Says:

    500 Euro sind wirklich ganz schön viel. Wir sind zu zweit (zwei Katzen) und haben 300 Euro Haushaltsgeld ohne groß zu sparen.

  4. SeineHeiligkeit Says:

    500 € für 4 Leute?! Ich brauche 650 € und bin Single! Allein für Sprit mindestens 200 € dazu nochmal 250 € fürs Futtern und Trinken und der Rest für den üblichen Klimperkram.

  5. sarkas Says:

    200 für meine 2 Katzen und für mich.
    Meiste Sachen Bio vom Markt und Bauern direkt.

  6. sarkas Says:

    Nachtrag

    Diesen und die nächsten Monate 250.
    Katzen müssen abnehmen (8,5 und 7,8 kg)und Diätfutter koooooostet! ;-)

  7. leteil Says:

    500 klingt viel, aber mit Benzin und Drogeriekram bleibt wohl doch nicht soo viel für dauernd lachspralinen und erdbeertarte (ok, immer noch genug). mir fällt es schwer, es bei mir zu beziffern, weil ich die ganzen posten nichtr auseinanderhalten kann. führt jemand haushaltsbuch nach “kostenstellen” oder so?

  8. Kasi Says:

    Wir sind hier auch mit ca 500 Euronen dabei, wobei ich denke, 2 Personen mehr machen nicht so wahnsinnich viel Unterschied aus, wir sind ja zu 4t. Ansonsten halt ich 500 für angemessen, wenn man es sich so leisten kann und jetzt nicht zwingend ständig aufs Geld achten muss. Wenn wir mal einen mauen Monat haben, kommen wir auch ohne große Kompromisse machen zu müssen mit 400 aus.

  9. pappnase Says:

    hier 650 für fünf, und wegen benzin wird das fast monatlich mehr…

  10. syberia Says:

    Herr A. führt jetzt ein Excel-Haushaltsbuch, denn ich möchte gern wissen, wo das Geld so bleibt (auch wenn es manchmal nervt, die Kassenbons zu sammeln und einzugeben).

    Für Sprit haben wir diesen Monat etwas über 100 € ausgegeben – allerdings waren wir einmal in Frankfurt und ein anderes Mal bin ich mit Muttern drei Stunden durch Gelsenkirchen und Essen gefahren. Wir wohnen sehr günstig, sehr viel Grün drumherum, aber dennoch ist alles Wichtige zu Fuß erreichbar (Ärzte, Schulen, Bücherei, Park, Post, Geschäfte, Banken). Schlagt mich, aber ich finde die hohen Spritpreise gar nicht so schlecht, vieles lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen, so verpestet man die Luft weniger.

    Für die Katzen haben wir nur ca. 40 € ausgegeben, aber nächsten Monat müssen beide zum Impfen und Zahnsteinentfernen, das wird um die 400 € kosten. :-P

    Insgesamt geben wir monatlich fast 1900 € für uns beide aus (inklusive Fixkosten wie Miete, Versicherungen, Altersvorsorge etc. aber ohne Anschaffungen wie Möbel und ohne Urlaub), das scheint mir doch sehr viel zu sein…

  11. doesntmatter Says:

    Paare und Geld ist ein interessantes Thema: “Da ist die 26-Jährige, die sich angesichts ihres sparsamen Freundes sorgt: „Wie soll das erst werden, wenn ich ein Kind kriege, wo er mir schon jetzt, da wir beide berufstätig sind, vorrechnet, wie viel mein Bio-Müsli und mein Mandelmus mehr kosten als seine Aldi-Kost?“ Da ist der junge Mann, der sich fragt, warum seine Angebetete ihm immer deutlich kleinere Geschenke macht als er ihr – ist ihre Liebe etwa auch so klein? Und da ist das kinderlose Paar, das alle Gemeinschaftsausgaben hälftig teilt – wobei die deutlich weniger verdienende Partnerin im Stillen schon zweifelt, ob das eigentlich gerecht ist. Offensichtlich hat doch jeder eine kleine Registrierkasse im Hinterkopf. Und die rattert, mal leiser, mal lauter.”

    Kann man hier nachlesen: http://www.chrismon.de/ctexte/2003/9/9-2.html

  12. jean-luc Says:

    Liebe Frau Schubiak, das ist doch immer unterschiedlich. Abhängig von Hobby und Laster, von Lebenswandel und Ansprüchen – und von den Einkünften. Wahrscheinlich müssen Sie sich das selbst noch ein Weilchen fragen. Vielleicht haben Sie sich das auch schon vorher überlegt, als Sie zusammen auf 500 kamen… Viel Spaß beim Bieten :)

  13. Doris Says:

    Schönen Sonntag !
    Wie ich das mach mit den 500 € ? Klar,muss ich hin und wieder knapsen,aber das klappt schon,ich hab nun mal nicht mehr zur Verfügung,allerdings brauch ich nicht viel Sprit,da Weg zur Arbeit und vieles andere zu Fuß oder mit dem Motorroller erledigt werden kann.
    Und ich bin Schwäbin *lach* vielleicht liegts in den Genen ??
    LG Doris

  14. RevoLUTZer Says:

    Soweit ich die Beiträge hier gelesen habe, hast du keine Kinder oder? Du hast aber genauso viel Geld zur Verfügung wie eine vierköpfige Familie! M. E. nach sollten alle Leute ohne Kinder in eine Familienkasse einzahlen, aus der sich dann Familien wie die von Doris, Kasi oder pappnase etwas rausnehmen zum Ausgleich, denn so wie es jetzt ist ist es nicht gerecht, das Kindergeld ist ein Witz. Jeder in Deutschland hat zum Beispiel ein steuerfreies Existenzminimum wodrauf er keine Steuern zahlen muss, also einen Minimumbetrag für Heizung, Essen, Kleidung. Für ein Kind ist dieser Betrag nur halb so hoch wie für Erwachsene, obwohl jeder weiß, dass die Kurzen schneller aus ihren Klamotten rauswachsen als man gucken kann, ein Heranwachsender gern doppelt so viel isst wie ein Erwachsener, Babys viele teure Pampers brauchen und von den ganzen anderen Sachen wie Musikunterricht, Klassenausflüge etc. will ich gar nicht reden. Wenn man den Ausgleich nicht über das Geld machen will, könnte man es auch über die Arbeitszeit machen. Menschen ohne Kinder würden jeden Tag eine oder zwei unbezahlte Überstunden machen, damit Leute mit Kindern früher Feierabend machen dürften, sie würden aber genauso viel verdienen und hätten mehr Zeit für die Familie.

  15. SeineHeiligkeit Says:

    Immer daselbe Gejammer von Leuten mit Kindern! Ich lese regelmässig diverse weblogs bei antville und mein Eindruck ist nicht der, daß Frau Kasi (Doppelverdiener plus Unterhalt für die Kinder von den Ex) oder Herr Pappnase (großes Haus, Mieteinnahmen, gut bezahlter Job, zwei dicke Autos) Zuschüsse aus einer Familienkasse benötigten. Ich gebe zu, daß ich für mich monatlich überdurchschnittlich viel Geld ausgeben kann, aber das habe ich mir verdient.

  16. jean-luc Says:

    Zitter, Du hast keine Ahnung, keine.

  17. Kasi Says:

    Seine Heilichkeit weiss ja viel über unsre Privatangelegenheiten. Ich habe mit Sozialhilfe meine Ausbildung bewältigt, da habe ich dann Unterhaltsvorschuss bekommen und der wurde abgezogen. Seis drum. Unterhalt vom Ex hätt ich gerne. Der dr. kricht auch nur die Hälfte. Und trotzdem beschwert sich bei uns keine Sau. Wir haben Kinder, Lohnsteuerklasse 1 beide und knapp 900 Miete inne Stadt. Ja, wir sind Doppelverdiener, die Zeit und das Geld für den Hort gehn uns auch ganz schön app. Uns geht es aber trotzdem gut, andern geht es nämlich auch noch anders. (Wer hat denn gejammert?)

  18. syberia Says:

    Ja, ja, Seine Heiligkeit weiß alles und ist unfehlbar. Seine Heiligkeit wird hier gelöscht werden, wenn er persönlich wird. Verlinke Er sich oder nenne Er seine E-Mail-Adresse!

  19. mein arsch Says:

    Boah, geht das Geblabber mit den Teppichratten jetzt schon wieder los? “Gehet hin und vermehret euch, auch wenn ihr schon die Nachbarskinder lieber mit Löwensenf fressen würdet”.

    Mensch, wenn euch die Blagen so sehr auf der Tasche liegen, dann führt doch einfach die Kinderarbeit wieder ein. Dann können “die Kurzen” sich ihren Unterhalt selbst verdienen. Ich finanzier doch mit meinen Steuern schon das Kindergeld und mit meinen Nerven die Nachbarsblagen die den ganzen Tag nix besseres zu tun haben als im hochfrequenten Bereich im Treppenhaus rumzukreischen. Muss ich mich da unbedingt auch noch selbst verklonen? Muss das dennn sein? Iss die Welt nicht schon voll genug?

    Mir wurde beigebracht, wie man Verhütungsmittel richtig und vorsätzlich einsetzt, das soll doch nicht umsonst gewesen sein, oder?

  20. syberia Says:

    Wenn je ein Nachbarskind vermisst werden wird, weiß ich, an wessen Tür die Polizei klingeln wird… *seufz*.

  21. kaltmamsell Says:

    Alternative: Keine Haushaltskasse, dafür kauft mal er ein, mal ich. Und weil ich die Lebefrau bin, kosten meine Einkäufe tendenziell mehr. Fühlt sich unkompliziert und gerecht an.

  22. doesntmatter Says:

    Wie gut, daß Ihre Eltern nicht auch so über das Kinderkriegen gedacht haben, Herr Arsch.

  23. mein arsch Says:

    Meine Eltern HABEN so über Kinderkriegen gedacht – aber da mein Vadder sich im Irrglauben befand er sei unfruchtbar wars dann halt auch zu spät. Wieder ein Grund mehr mal ernsthaft über präzise angewandte Verhütung nachzudenken.

  24. syberia Says:

    Kostenstellen: Lebensmittel, Katzen, Auto, Drogerie, Sonstiges.

  25. leteil Says:

    wenn man noch zum thema kommen dürfte, wie machen sie das in ihrm buch da mit den verschiedenen bereichen? haben sie kategorien, rubriken (oder ganz professionell kostenstellen: z.b. auto, essen, unterhaltung, kleidung etc. – oder alles eine soße?) “tags” wären ja auch modern.

  26. mein arsch Says:

    Ich hab fünf Spalten eingerichtet, eigentlich sehr simpel:

    1. Spalte: Variable oder Fixe Kosten (wobei man die sich schenken könnte, weil die Fixen eh immer ganz am Anfang stehen und alles was im zweiten Block kommt sowieso variabel ist)
    2. Spalte: Typ der Ausgabe (Lebensmittel, Katzen, Benzin, Sonstiges etc. etc.)
    3. Spalte: Wer bezahlt’s – Frau I., Ich, oder “Beide” (das sind alle Sachen die aus der Haushaltskasse bezahlt werden)
    4. Spalte: Preis in Euro
    5. Spalte: Ein Zusatz wo man noch frei weitere Infos dazuschreiben kann (z.B. den Laden wo man gekauft hat, oder was die 20 Euro “Vergnügen” eigentlich waren).

    In einer extra Minitabelle wird dann über Formeln nach Kategorien und Personen aufklabüstert (also wieviel Benzin hat wer im laufenden Monat bezahlt etc). In einer zweiten Tabelle gibts dann nochmal ne Zusammenfassung Fix/Variabel/Gesamt verteilt auf Haushalt/Frau I./Mich

    Das komplizierteste an der ganzen Sache ist die Eingabe, wenn man auf einem drei Meter langen Einkaufszettel zwei Dosen Katzenfutter rausfummeln muss, weil die halt nicht zu “Lebensmitteln” sondern zu “Katzen” gehören. Ich mach das dann für gewöhnlich so, daß ich die zuerst rausschreibe und dann den Rest als Formel mache, also “Lebensmittel” “= 32,95 – 1,25 – 2,30″ oder so. Das spart Arbeit.

  27. syberia Says:

    Wenn Mathematiker Haushaltsbücher führen * hihi *

  28. sarkas Says:

    Die Frage ist und bleibt doch: Kann ich mir das leisten was ich mir leiste?
    Wenn “JA” = alles OK,
    wenn “NEIN” = problematisch.

    Das Leben ist soooooo einfach….;-)

  29. leteil Says:

    wenn man wissen will, wieviel man wofür ausgibt, muss man die balance zwischen coolness und genauigkeit finden