Haarige Angelegenheit!

Donnerstag, 31. März 2005 geschrieben von Syberia

Mädchenthema: heute ist es wieder einmal soweit, ein Besuch beim Figaro steht an. (Ich habe gestern abend eigenhändig an meinem Pony herumgeschnippelt. Das sollte man einfach nicht tun. Hoffentlich denke ich beim nächsten Mal daran.) Jedesmal werde ich vom Friseur bearbeitet, mir die Haare vom ihm kurz schneiden (kommt nicht in Frage) und färben zu lassen. Dunkelbraun fände er gut. Ich habe sie seit Jahren nicht mehr getönt, sie sind irgendwie hellbraun (der Friseur nennt das dunkelblond). Ich habe mich mal von hinten geknipst, damit man sieht, was ich meine. Die Frage ist jetzt: färben oder nicht färben? Oder vielleicht diese Ton-in-Ton-Strähnchen? Immer diese Entscheidungen.

24 Antworten to “Haarige Angelegenheit!”

  1. mariong Says:

    das ist Geschmackssache. Bei mir sieht es ähnlich aus, nur viel grauer. Färben und Strähnchen strapazieren die Haarstruktur und beng darf der Figaro das übernächste Mal alles ganz kurz abschneiden. Wenn schon dann Tönen. Aber zum Aufhellen wird immer das Haar strapaziert.

  2. kelef Says:

    die farbe find ich gar nicht übel, und im sommer entstehen so strähnchen bei so dichtem haar von selbst, wenn man denn genug in die sonne geht. evtl. mit ein wenig wasser nachhelfen: einfach die obersten haare nass machen, dann hellen die mehr auf als die anderen. das ist am natürlichsten, sieht auch so aus, kostet nichts und macht die wenigste arbeit.

  3. syberia Says:

    Wenn überhaupt, dann dunkler. Aber ich lass’ es erst mal. Seufz. Das mit dem Wasser werde ich ausprobieren.

  4. semmel Says:

    Ich würde ja gerne was dazu sagen, aber das macht irgendwie wenig Sinn. Deswegen lass ich es.

  5. doesntmatter Says:

    Auf keinen Fall abschneiden!

  6. syberia Says:

    Sie haben nicht aufgepasst, das war nicht die Frage. Setzen, sechs!

  7. syberia Says:

    Ach, das sollte uns nicht hindern. Nur heraus damit (monkey)!

  8. Holden Says:

    Nicht färben! Und Pic bitte mal von vorn!

  9. semmel Says:

    Nein, das geht nicht. Ich hab ja eigentlich keine Haare mehr, bzw. max. 3-4 mm lang.

  10. Kristof Says:

    Ich stehe ja auf rote Haare. Mag aber nicht jede.

  11. syberia Says:

    Als Kind hatte ich karottenrotes Haar wie meine Grossmutter, dann wurden sie Mahagoni, doch leider nur bis zu meinem Abi. Jetzt sind sie hellbraun; vielleicht werde ich im Alter ja blond.

  12. syberia Says:

    Eigenartigerweise habe ich seit meiner Kindheit ein einziges schneeweisses Haar. Ich zupfe es nie aus, denn jemand hat mir mal erzählt, dass es Glück bringt.

    Nee, nee, ich schätze meine Anonymität hier :)

  13. Pathologe Says:

    Lassen Sie die Haarfarbe wie sie ist. Freuen Sie sich einfach drüber. Und nehmen Sie’s als Individualismus, sich nicht verändern zu “müssen”. Ich färbe seit längerem auf natürliche Weise die Schläfen in grauen Strähnchen… bis zum “Big Silverback” fehlt’s aber noch ein wenig. ;o)

  14. Marta Stirnimann Says:

    Ich habe eine ähnliche Haarfarbe. Bei uns heisst die Kuhblond. Ob dunkler, ist schwierig zu sagen, da müsste man ihren Teint sehen.

  15. syberia Says:

    Das Vorher-Bild ist das Nachher-Bild. Ich hab’ erts mal nichts gemacht.

    Hell mit Sommersprossen auf der Nase *seufz*.

  16. Holden Says:

    Sommersprossen! Süüüß…

  17. Holden Says:

    PS. Nix is mehr sexy an einer Frau als lachende Augen und/oder Sommersprossen.

  18. jean luc Says:

    Aber wenn Sie den Ponny weiterhin so lang tragen, sieht man die Sommersprossen gar nicht!

  19. jean luc Says:

    Gibts schon das Nachher-Bild?
    Konnten Sie mehr aus Ihrem Typ machen, oder weniger oder alles gleich nur anders?

  20. dgs Says:

    ich hab sie mir ja immer blond und mit locken vorgestellt.

  21. syberia Says:

    In der Grundschule haben mir die blöden Jungs hinterhergesungen “Ich bin ja so verschossen in deine Sommersprossen, komm doch mit zu miiiir, ich will ein Kind mit diiiir”. Das Lied ging noch weiter und es kam ein Ventilator drin vor. In einer Drogerie sind mir mal mit elf, zwölf Jahren meine Taschen durchsucht worden mit der Begründung “Rothaarige klauen alle, das weiß jeder – und dann auch noch Sommersprossen!”. Die konnten gar nicht glauben, dass ich nichts hatte mitgehen lassen. Mein Vater hat die Verkäuferinnen später ordentlich zusammengestaucht, aber ich hab’ nie mehr einen Fuß in den Laden gesetzt.

    Locken hatte ich mal. Da war ich 13 oder 14 und plötzlich hatten alle Mädchen in der Klasse eine Dauerwelle. Also habe ich mein Taschengeld zusammengeklaubt, den Rest von Muttern erbettelt und bin zum Friseur. Der hat mich dann für 100 Mark in eine weibliche Kopie von Ludwig XIV. verwandelt.

  22. jean luc Says:

    Da mit Sommersprossenvorurteilen das kenne ich gar nicht :(

  23. genoveval Says:

    1. es ist gut so wie es ist. meine meinung.
    2. frisöre machen nie das, was man von ihnen verlangt.
    3. was ist es nun geworden?

  24. syberia Says:

    Ich hab’ nur den Pony korrigieren lassen. Ging natürlich nicht ohne Tadel ab. Mein Friseur ist streng. Der gute Mann ist zur Hälfte Klischeeitaliener: “Mamma mia! Iste nich’ wahr, was ich muss da sähän! Was ‘aben Sie da nur gemachte? Wieso Sie tun so ätwasse? Sie wollten nich’ kommen zu mir? Mache ich nichte gute Haare? Bleiben Sie nicht stehen an die Tür, andere Kunden sonst beleiben draussen…”