Haarige Angelegenheit!
Donnerstag, 31. März 2005 geschrieben von Syberia
Mädchenthema: heute ist es wieder einmal soweit, ein Besuch beim Figaro steht an. (Ich habe gestern abend eigenhändig an meinem Pony herumgeschnippelt. Das sollte man einfach nicht tun. Hoffentlich denke ich beim nächsten Mal daran.) Jedesmal werde ich vom Friseur bearbeitet, mir die Haare vom ihm kurz schneiden (kommt nicht in Frage) und färben zu lassen. Dunkelbraun fände er gut. Ich habe sie seit Jahren nicht mehr getönt, sie sind irgendwie hellbraun (der Friseur nennt das dunkelblond). Ich habe mich mal von hinten geknipst, damit man sieht, was ich meine. Die Frage ist jetzt: färben oder nicht färben? Oder vielleicht diese Ton-in-Ton-Strähnchen? Immer diese Entscheidungen.

März 31st, 2005 at 12:36
das ist Geschmackssache. Bei mir sieht es ähnlich aus, nur viel grauer. Färben und Strähnchen strapazieren die Haarstruktur und beng darf der Figaro das übernächste Mal alles ganz kurz abschneiden. Wenn schon dann Tönen. Aber zum Aufhellen wird immer das Haar strapaziert.
März 31st, 2005 at 13:10
die farbe find ich gar nicht übel, und im sommer entstehen so strähnchen bei so dichtem haar von selbst, wenn man denn genug in die sonne geht. evtl. mit ein wenig wasser nachhelfen: einfach die obersten haare nass machen, dann hellen die mehr auf als die anderen. das ist am natürlichsten, sieht auch so aus, kostet nichts und macht die wenigste arbeit.
März 31st, 2005 at 14:42
Wenn überhaupt, dann dunkler. Aber ich lass’ es erst mal. Seufz. Das mit dem Wasser werde ich ausprobieren.
März 31st, 2005 at 21:22
Ich würde ja gerne was dazu sagen, aber das macht irgendwie wenig Sinn. Deswegen lass ich es.
März 31st, 2005 at 11:44
Auf keinen Fall abschneiden!
März 31st, 2005 at 11:50
Sie haben nicht aufgepasst, das war nicht die Frage. Setzen, sechs!
April 1st, 2005 at 00:00
Ach, das sollte uns nicht hindern. Nur heraus damit (monkey)!
April 1st, 2005 at 15:57
Nicht färben! Und Pic bitte mal von vorn!
April 1st, 2005 at 04:49
Nein, das geht nicht. Ich hab ja eigentlich keine Haare mehr, bzw. max. 3-4 mm lang.
April 1st, 2005 at 08:49
Ich stehe ja auf rote Haare. Mag aber nicht jede.
April 1st, 2005 at 10:24
Als Kind hatte ich karottenrotes Haar wie meine Grossmutter, dann wurden sie Mahagoni, doch leider nur bis zu meinem Abi. Jetzt sind sie hellbraun; vielleicht werde ich im Alter ja blond.
April 1st, 2005 at 22:56
Eigenartigerweise habe ich seit meiner Kindheit ein einziges schneeweisses Haar. Ich zupfe es nie aus, denn jemand hat mir mal erzählt, dass es Glück bringt.
Nee, nee, ich schätze meine Anonymität hier
April 1st, 2005 at 11:18
Lassen Sie die Haarfarbe wie sie ist. Freuen Sie sich einfach drüber. Und nehmen Sie’s als Individualismus, sich nicht verändern zu “müssen”. Ich färbe seit längerem auf natürliche Weise die Schläfen in grauen Strähnchen… bis zum “Big Silverback” fehlt’s aber noch ein wenig. ;o)
April 2nd, 2005 at 12:54
Ich habe eine ähnliche Haarfarbe. Bei uns heisst die Kuhblond. Ob dunkler, ist schwierig zu sagen, da müsste man ihren Teint sehen.
April 2nd, 2005 at 14:10
Das Vorher-Bild ist das Nachher-Bild. Ich hab’ erts mal nichts gemacht.
Hell mit Sommersprossen auf der Nase *seufz*.
April 2nd, 2005 at 14:30
Sommersprossen! Süüüß…
April 2nd, 2005 at 14:33
PS. Nix is mehr sexy an einer Frau als lachende Augen und/oder Sommersprossen.
April 2nd, 2005 at 22:41
Aber wenn Sie den Ponny weiterhin so lang tragen, sieht man die Sommersprossen gar nicht!
April 2nd, 2005 at 11:00
Gibts schon das Nachher-Bild?
Konnten Sie mehr aus Ihrem Typ machen, oder weniger oder alles gleich nur anders?
April 3rd, 2005 at 00:00
ich hab sie mir ja immer blond und mit locken vorgestellt.
April 4th, 2005 at 21:10
In der Grundschule haben mir die blöden Jungs hinterhergesungen “Ich bin ja so verschossen in deine Sommersprossen, komm doch mit zu miiiir, ich will ein Kind mit diiiir”. Das Lied ging noch weiter und es kam ein Ventilator drin vor. In einer Drogerie sind mir mal mit elf, zwölf Jahren meine Taschen durchsucht worden mit der Begründung “Rothaarige klauen alle, das weiß jeder – und dann auch noch Sommersprossen!”. Die konnten gar nicht glauben, dass ich nichts hatte mitgehen lassen. Mein Vater hat die Verkäuferinnen später ordentlich zusammengestaucht, aber ich hab’ nie mehr einen Fuß in den Laden gesetzt.
Locken hatte ich mal. Da war ich 13 oder 14 und plötzlich hatten alle Mädchen in der Klasse eine Dauerwelle. Also habe ich mein Taschengeld zusammengeklaubt, den Rest von Muttern erbettelt und bin zum Friseur. Der hat mich dann für 100 Mark in eine weibliche Kopie von Ludwig XIV. verwandelt.
April 5th, 2005 at 11:11
Da mit Sommersprossenvorurteilen das kenne ich gar nicht
April 9th, 2005 at 12:42
1. es ist gut so wie es ist. meine meinung.
2. frisöre machen nie das, was man von ihnen verlangt.
3. was ist es nun geworden?
April 11th, 2005 at 17:09
Ich hab’ nur den Pony korrigieren lassen. Ging natürlich nicht ohne Tadel ab. Mein Friseur ist streng. Der gute Mann ist zur Hälfte Klischeeitaliener: “Mamma mia! Iste nich’ wahr, was ich muss da sähän! Was ‘aben Sie da nur gemachte? Wieso Sie tun so ätwasse? Sie wollten nich’ kommen zu mir? Mache ich nichte gute Haare? Bleiben Sie nicht stehen an die Tür, andere Kunden sonst beleiben draussen…”